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	<title>Die Bibliothek - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Die_Wanderung&amp;diff=13319</id>
		<title>Die Wanderung</title>
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		<updated>2015-09-10T15:36:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Donnerstag, 16.09.2114''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Rafael'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebe Valerie,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
heute ist mir der Kragen geplatzt. Es gibt nicht viele Situationen, in denen das passiert, aber nachdem kürzlich Vince sauer war, war ich nun an der Reihe.&lt;br /&gt;
Unser Urlaub am Meer sollte mit einer netten Wanderung durch ein Naturschutzgebiet für unser aller Entspannung sorgen. Anfangs lief alles ganz gut. Ich habe die Senfsamenkornsandalen angezogen. Und schon ging es los: Über Stock und Stein, durch Kraut und Rüben, zwischen Kiefern hindurch und an bockigen Ziegen vorbei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andrea trug die falschen Schuhe. Außerdem sprach er die falschen Themen an und die bissige Paola tat ihr Übriges. Es ging wie immer um die Liebe. Andrea merkt gar nicht, von wie viel Liebe er in seinem Elternhaus umgeben ist. Jedenfalls sollten nun alle von ihrer großen Liebe erzählen. Stanrick berichtete von seiner Frau, Paola von einem Kasper namens Sören und ich, ich bekam keine Chance, denn natürlich glaubten alle, und besonders Paola, dass ein Macho wie ich angeblich einer bin, noch nie auch nur ein Fünkchen Liebe empfunden hätte. Wie sie sich damit irrt...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gefallen lassen habe ich mir das nicht und als ich davongestampft bin, was ist mir da aus der Hosentasche gefallen? Ja, richtig, dein Foto! Jetzt haben sie es gesehen.&amp;lt;br&amp;gt; Auf der Wanderung waren zum Glück nur Stanrick, Andrea und Fräulein Alle-Männer-sind-Schweine dabei. Möchte nicht wissen, wie Vince und Norina mich ausgequetscht hätten. Hoffentlich hält Andrea dicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedenfalls hab ich mich dann mit Paola in die Haare bekommen. Sie hat mir zwar vorgegaukelt, dass sie sich entschuldigen wollte, aber in meinen Ohren klang jedes Wort wie eine Beleidigung. Aus Wut habe ich es ihr dann an den Kopf geknallt: Das auf dem Foto ist meine tote Schwester!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ach, Valerie, warum? Viel lieber hätte ich dein Bild stolz gezeigt und erzählt, was für ein toller Mensch du bist und wie viel Liebe in unserer Familie steckt. Ich würde gern von Treffen mit dir berichten, von deiner Arbeit in der Sternenwarte, vom Kontakt mit den Aliens. Alles, nur nicht, dass du gestorben bist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Höhepunkt meiner Wut erreicht war, hat es Paola umgehauen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Sie stolperte auf dem kargen Pfad und rutschte ungebremst im Schutt den Abhang hinunter.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hab sie gerettet. Zwar nicht ohne selbst auszurutschen, aber Luftmagie ist etwas Feines, wenn man glaubt, zu fallen. Sie lebt und ich lebe. Wir hielten uns in den Armen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotzdem war ich wie benebelt. Normalerweise erwähne ich dich nicht. Aber auch wenn ich merke, wie meine Fassade heute mit mir diesen Abhang runterrutschte und brökelte: Es hat Paola einmal von ihren bösen Kommentaren abgebracht. Und es hat ihr gefallen, als ich sie festhielt. Ich weiß doch, wie Frauenkörper sich anfühlen, wenn ihnen etwas gefällt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In echter Liebe&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
dein Rafael&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu [[Antiphase - Hexenmeister in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Antiphase_-_Hexenmeister_in_Italien&amp;diff=13318</id>
		<title>Antiphase - Hexenmeister in Italien</title>
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		<updated>2015-09-10T15:34:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: /* Chronik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Runde wird mit Idee-Szenario-Karten ([http://www.sphaerenmeisters-spiele.de/Idee-Ad-Astra]) gespielt und basiert auf Anna Tulkes Fantasy-Buchreihe &amp;quot;Antiphase&amp;quot; ([http://www.annatulke.de/antiphase/]). Im 22. Jahrhundert haben die Menschen Europa in eine Betonwüste verwandelt. Das Wetter spielt verrückt. Infolge von Atomkriegen sind die &amp;quot;Unken&amp;quot; entstanden, Menschen mit verbrannt aussehender Haut. Annas Bücher spielen in Deutschland und erzählen von den beiden Freunden Grey und Paul, die ihr magisches Potential entdecken und im geheimen Stützpunkt der  Hexenmeisterihre Ausbildung beginnen. Die Rollenspielrunde allerdings haben die Autorin (hier unter dem Namen &amp;quot;Sterndiebin&amp;quot;) und [[Benutzer:Larrine]] nach Italien verlegt, um nicht von der Handlung der Buchreihe beeinflusst zu werden und umgekehrt. Magier definieren sich in dieser Welt über das Beherrschen der Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. In jedem Land Europas gibt es einen geheimen Stützpunkt. Dass Hexenmeister existieren, ist nicht allgemein bekannt, doch die Regierungen der einzelnen Länder nutzen gern deren Macht. Einzige Ausnahme ist der Vatikan, der Magie für Ketzerei hält. Das macht es nicht leicht für die Hexenmeister von Rom, die sich unterdirdisch auf dem nicht-katholischen Friedhof ([[http://www.schwarzaufweiss.de/rom-reisefuehrer/cimiterio_acattolico.htm]) eingerichtet haben. Dort träumt der junge [[Andrea Loredan]] davon, ein magischer Architekt zu werden. [[Norina Orefice]] dagegen hat den Hexenmeistern den Rücken gekehrt und verdient ihr Geld als Eisverkäuferin. Doch lange wird sie sich aus dem Kampf nicht heraushalten können... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Chronik = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. [[Mamas Spezialsoße]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. [[Geburtstagszauber]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. [[Kaufen Sie Eis!]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. [[Der Tourist]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. [[Hilfe]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. [[Ein Deal mit dem Ami]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. [[Die rotgelockte Muse]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. [[Impulse zur Veränderung]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. [[Wehklagen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. [[Überfall auf den Vatikan]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. [[Abgeschoben ans Meer]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
12. [[Die Wanderung]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Charaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Andrea Loredan]], Element: Luft, Alter: 16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Norina Orefice]], Element: Wasser, Alter: 21 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Nebencharaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Stanley Rickman''' alias ''Stanrick'', Element: Feuer, Alter: 76 &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Amerikanischer Tourist, der seine Fähigkeiten erst im hohen Alter bei seiner Italienreise entdeckt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vincenzo Emanuele Loredan''', Element: Wasser, Alter: 23 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Bruder und Lehrmeister für den Wasserbändigerkurs ''Fortgeschritte II''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Rafael Contelli''', Element: Luft, Alter: 25 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schürzenjäger und Lehrmeister für den Luftbändigerkurs ''Anfänger''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Angelina Maria Loredan''' alias ''Donna Loredan'' oder ''Mamma'', Element: keins, Alter: 40&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas (zu) fürsorgliche Mutter&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Jolina Tranquillita''', Element: Erde, Alter: 55&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hausmeisterin des italienischen Stützpunktes mit ihrem Tierbegleiter Phillippo, dem Waschbär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Serina Tranquillita''', Element: Erde, Alter: 18&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tochter der Hausmeisterin und Andreas &amp;quot;rotgelockte Muse&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Paola Furiosa''' Element: Feuer, Alter: 27 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lehrmeisterin für den Feuerbändigerkurs ''Anfänger''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu [[Fachbereich Freunde&amp;amp;Verbündete]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Abgeschoben_ans_Meer&amp;diff=13228</id>
		<title>Abgeschoben ans Meer</title>
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		<updated>2015-08-04T12:31:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Dienstag, 14.09.2114''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Andrea'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebes Tagebuch,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn mein Bruder sauer wird, dann ist mit ihm echt nicht gut Eisessen! Nicht nur, dass er sich mit Norina gestritten hat, nein, er war auch furchtbar wütend, weil unsere Hausmeisterin uns für zwei Wochen abgeschoben hat. Wir sollen nämlich den Papst trainieren. Angeblich würde seine Aura den Frieden auf dem Stützpunkt stören. Vincenzo hat mir erzählt, dass die Hausmeisterin viele Beschwerden erhalten hat, von den Eltern der jüngeren Schüler und von der Regierung. Anonyme Drohanrufe aus dem Vatikan sollen auch dabei gewesen sein. Aber Vince glaubt nicht, dass es allein das ist. Er ist sich sicher, dass die Hausmeisterin ihn und Rafael loswerden will, damit sie sich nicht auf ihre nächste politische Rede bei der Vollversammlung vorbereiten können. Die ist nämlich genau in zwei Wochen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotzdem ist unsere Reise mit dem Papst ans Meer wie eine Art Urlaub. Heute sind wir mit einem Van losgefahren. Norina am Steuer, daneben Paola. Ich saß ganz hinten mit dem Papst und habe mit ihm meditiert. Für den alten Mann ist das alles ganz schön aufregend. Er ist sehr gebrechlich und nichts im Vergleich zu Stanrick. Außerdem kann ich ihm gut helfen, denn der Papst und ich beherrschen beide die Luft. Ich glaube nicht, dass der Papst seine Magie je so vielfältig einsetzen wird, wie wir anderen. Aber wenn er sie nur ein wenig kontrollieren kann, dann wäre ihm ja schon sehr geholfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor uns auf der Sitzbank saßen mein Bruder, Stanrick und Rafael. Als die drei dachten, dass der Papst und ich eingeschlafen waren, haben sie tatsächlich einen Witzewettbewerb gemacht. Das Grundgerüst war für alle gleich: „Ein Papst, ein Exbulle und eine Eisverkäuferin treffen sich in …“. Ganz ehrlich? Die Witze waren grottenschlecht! Die drei können froh sein, dass der Papst wirklich geschlafen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als wir dann endlich am Strandhaus angekommen sind, sind wir natürlich ins Wasser gesprungen. Na ja, eigentlich wollte ich ja noch weiter lesen. Vince war sowieso schon angesäuert, aber als ich dann die zehn fetten Bücher in den Koffer gepackt habe, ist er fast an die Decke gegangen. Das eine Buch ist einfach ein Klassiker: Die Architektur der Antike. Das muss ich einfach lesen, so lange ich es einmal ausgeliehen bekomme. Es ist nämlich laut Franco immer weg. Und weil ich mich auch wieder für das seltsame Gefühl der Liebe interessiere, habe ich gleich noch mehr Bücher aus der Bibliothek mitgenommen. Es ist so seltsam, dass ich Serena nicht vermisse, obwohl sie doch jetzt nach unserem Befreiungsabenteuer zu ihrem Vater geschickt wurde. Ich habe überlegt, ihr einen Brief zu schreiben. Aber dann ist mir gar nichts eingefallen. Nun ja, ich werde schon noch dahinter kommen, was Liebe bedeutet. Noch bin ich jung und voller Energie! Allerdings hat Rafael angekündigt, dass er eine Wandertour machen will … und dafür bin ich echt zu träge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mal sehen, was unser Urlaub noch bringt!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andrea&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
PS: Ich glaube, Vince und Norina haben sich wieder vertragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Zusatz: Miesester Witzewettbewerb aller Zeiten'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Stanrick:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Eisverkäuferin, ein Exbulle und ein Papst kommen in eine Bar. Was bestellen sie? Die Eisverkäuferin einen &amp;quot;Long Island Ice Tea&amp;quot;, der Exbulle einen &amp;quot;Death in the Afternoon&amp;quot; und der Papst eine &amp;quot;Virgin&amp;quot;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Rafael:''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Eisverkäuferin, ein Exbulle und ein Papst treffen sich im Erotikshop. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Was hätten Sie denn gern?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sagt die Eisverkäuferin: „Na, was zum Lutschen.“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Und ich was zum abknallen“, sagt der Exbulle.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Und Sie?“, fragt der Verkäufer den Papst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Wenn Sie mich anbeten würden, wäre das einfach göttlich.“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vincenzo:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Eisverkäuferin, ein Exbulle und ein Papst sind bei einer Gruppensitzung beim Psychologen. Der fragt: &amp;quot;Stellen Sie sich vor, nachts spielen ein paar Jungs vor Ihrem Schlafzimmerfenster Fußball und machen einen Mordskrach. Was tun Sie?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Eisverkäuferin: &amp;quot;Ich verspreche ihnen eine Runde Eis, wenn sie Ruhe geben.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Exbulle: &amp;quot;Ich brülle: Los, an die Wand stellen! Beine auseinander!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Papst: &amp;quot;Komisch, das wollte ich auch gerade sagen.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu [[Antiphase - Hexenmeister in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Abgeschoben_ans_Meer&amp;diff=13227</id>
		<title>Abgeschoben ans Meer</title>
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		<updated>2015-08-04T08:18:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Dienstag, 14.09.2114''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Andrea'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebes Tagebuch,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn mein Bruder sauer wird, dann ist mit ihm echt nicht gut Eisessen! Nicht nur, dass er sich mit Norina gestritten hat, nein, er war auch furchtbar wütend, weil unsere Hausmeisterin uns für zwei Wochen abgeschoben hat. Wir sollen nämlich den Papst trainieren. Angeblich würde seine Aura den Frieden auf dem Stützpunkt stören. Vincenzo hat mir erzählt, dass die Hausmeisterin viele Beschwerden erhalten hat, von den Eltern der jüngeren Schüler und von der Regierung. Anonyme Drohanrufe aus dem Vatikan sollen auch dabei gewesen sein. Aber Vince glaubt nicht, dass es allein das ist. Er ist sich sicher, dass die Hausmeisterin ihn und Rafael loswerden will, damit sie sich nicht auf ihre nächste politische Rede bei der Vollversammlung vorbereiten können. Die ist nämlich genau in zwei Wochen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotzdem ist unsere Reise mit dem Papst ans Meer wie eine Art Urlaub. Heute sind wir mit einem Van losgefahren. Norina am Steuer, daneben Paola. Ich saß ganz hinten mit dem Papst und habe mit ihm meditiert. Für den alten Mann ist das alles ganz schön aufregend. Er ist sehr gebrechlich und nichts im Vergleich zu Stanrick. Außerdem kann ich ihm gut helfen, denn der Papst und ich beherrschen beide die Luft. Ich glaube nicht, dass der Papst seine Magie je so vielfältig einsetzen wird, wie wir anderen. Aber wenn er sie nur ein wenig kontrollieren kann, dann wäre ihm ja schon sehr geholfen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor uns auf der Sitzbank saßen mein Bruder, Stanrick und Rafael. Als die drei dachten, dass der Papst und ich eingeschlafen waren, haben sie tatsächlich einen Witzewettbewerb gemacht. Das Grundgerüst war für alle gleich: „Ein Papst, ein Exbulle und eine Eisverkäuferin treffen sich in …“. Ganz ehrlich? Die Witze waren grottenschlecht! Die drei können froh sein, dass der Papst wirklich geschlafen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als wir dann endlich am Strandhaus angekommen sind, sind wir natürlich ins Wasser gesprungen. Na ja, eigentlich wollte ich ja noch weiter lesen. Vince war sowieso schon angesäuert, aber als ich dann die zehn fetten Bücher in den Koffer gepackt habe, ist er fast an die Decke gegangen. Das eine Buch ist einfach ein Klassiker: Die Architektur der Antike. Das muss ich einfach lesen, so lange ich es einmal ausgeliehen bekomme. Es ist nämlich laut Franco immer weg. Und weil ich mich auch wieder für das seltsame Gefühl der Liebe interessiere, habe ich gleich noch mehr Bücher aus der Bibliothek mitgenommen. Es ist so seltsam, dass ich Serena nicht vermisse, obwohl sie doch jetzt nach unserem Befreiungsabenteuer zu ihrem Vater geschickt wurde. Ich habe überlegt, ihr einen Brief zu schreiben. Aber dann ist mir gar nichts eingefallen. Nun ja, ich werde schon noch dahinter kommen, was Liebe bedeutet. Noch bin ich jung und voller Energie! Allerdings hat Rafael angekündigt, dass er eine Wandertour machen will … und dafür bin ich echt zu träge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mal sehen, was unser Urlaub noch bringt!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andrea&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
PS: Ich glaube, Vince und Norina haben sich wieder vertragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu [[Antiphase - Hexenmeister in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Antiphase_-_Hexenmeister_in_Italien&amp;diff=13226</id>
		<title>Antiphase - Hexenmeister in Italien</title>
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		<updated>2015-08-04T08:15:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: /* Chronik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Runde wird mit Idee-Szenario-Karten ([http://www.sphaerenmeisters-spiele.de/Idee-Ad-Astra]) gespielt und basiert auf Anna Tulkes Fantasy-Buchreihe &amp;quot;Antiphase&amp;quot; ([http://www.annatulke.de/antiphase/]). Im 22. Jahrhundert haben die Menschen Europa in eine Betonwüste verwandelt. Das Wetter spielt verrückt. Infolge von Atomkriegen sind die &amp;quot;Unken&amp;quot; entstanden, Menschen mit verbrannt aussehender Haut. Annas Bücher spielen in Deutschland und erzählen von den beiden Freunden Grey und Paul, die ihr magisches Potential entdecken und im geheimen Stützpunkt der  Hexenmeisterihre Ausbildung beginnen. Die Rollenspielrunde allerdings haben die Autorin (hier unter dem Namen &amp;quot;Sterndiebin&amp;quot;) und [[Benutzer:Larrine]] nach Italien verlegt, um nicht von der Handlung der Buchreihe beeinflusst zu werden und umgekehrt. Magier definieren sich in dieser Welt über das Beherrschen der Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. In jedem Land Europas gibt es einen geheimen Stützpunkt. Dass Hexenmeister existieren, ist nicht allgemein bekannt, doch die Regierungen der einzelnen Länder nutzen gern deren Macht. Einzige Ausnahme ist der Vatikan, der Magie für Ketzerei hält. Das macht es nicht leicht für die Hexenmeister von Rom, die sich unterdirdisch auf dem nicht-katholischen Friedhof ([[http://www.schwarzaufweiss.de/rom-reisefuehrer/cimiterio_acattolico.htm]) eingerichtet haben. Dort träumt der junge [[Andrea Loredan]] davon, ein magischer Architekt zu werden. [[Norina Orefice]] dagegen hat den Hexenmeistern den Rücken gekehrt und verdient ihr Geld als Eisverkäuferin. Doch lange wird sie sich aus dem Kampf nicht heraushalten können... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Chronik = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. [[Mamas Spezialsoße]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. [[Geburtstagszauber]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. [[Kaufen Sie Eis!]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. [[Der Tourist]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. [[Hilfe]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. [[Ein Deal mit dem Ami]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. [[Die rotgelockte Muse]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. [[Impulse zur Veränderung]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. [[Wehklagen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
10. [[Überfall auf den Vatikan]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
11. [[Abgeschoben ans Meer]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Charaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Andrea Loredan]], Element: Luft, Alter: 16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Norina Orefice]], Element: Wasser, Alter: 21 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Nebencharaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Stanley Rickman''' alias ''Stanrick'', Element: Feuer, Alter: 76 &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Amerikanischer Tourist, der seine Fähigkeiten erst im hohen Alter bei seiner Italienreise entdeckt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vincenzo Emanuele Loredan''', Element: Wasser, Alter: 23 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Bruder und Lehrmeister für den Wasserbändigerkurs ''Fortgeschritte II''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Rafael Contelli''', Element: Luft, Alter: 25 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schürzenjäger und Lehrmeister für den Luftbändigerkurs ''Anfänger''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Angelina Maria Loredan''' alias ''Donna Loredan'' oder ''Mamma'', Element: keins, Alter: 40&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas (zu) fürsorgliche Mutter&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Jolina Tranquillita''', Element: Erde, Alter: 55&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hausmeisterin des italienischen Stützpunktes mit ihrem Tierbegleiter Phillippo, dem Waschbär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Serina Tranquillita''', Element: Erde, Alter: 18&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tochter der Hausmeisterin und Andreas &amp;quot;rotgelockte Muse&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Paola Furiosa''' Element: Feuer, Alter: 27 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lehrmeisterin für den Feuerbändigerkurs ''Anfänger''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu [[Fachbereich Freunde&amp;amp;Verbündete]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=%C3%9Cberfall_auf_den_Vatikan&amp;diff=13219</id>
		<title>Überfall auf den Vatikan</title>
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		<updated>2015-08-01T08:10:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Dank Luftmagie bekommen Andrea &amp;amp; Co alles mit, was auf der anderen Seite des Lochs geschieht: Vatikanüberfall - das Hörbuch!''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Sonntag, 05.09.2114''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Norina:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich so versagt und alle in Gefahr gebracht habe. Als Vincenzo da lag, dieses riesige Metallding in der Schulter und Blut, so viel Blut... da konnte ich einfach gar nichts mehr. Ich war wie erstarrt, als mein Schüler uns fast alle verbrannt hat mit seinem Feuerinferno und als Raffael und Vincenzo von dem Tornado k.o. gingen. Andrea hat uns gerettet. Er ist mittenrein gelaufen und hat es geschafft, den Papst zu beruhigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ja, der Papst. Also, der Ex-Papst. Mir kam das ja schon immer seltsam vor, dass ausgerechnet dieser Hardliner Benedikt XVI. derjenige sein sollte, der als erster Papst seit Jahrhunderten lebend abtritt. Berufen von Gott auf Lebenszeit, heißt es nicht so? Mein Vater würde in Ohnmacht fallen, wenn er wüsste, dass ich seiner Heiligkeit persönlich begegnet bin. Und er würde eine Herzinfarkt kriegen, wenn er wüsste, dass der einer von uns ist. Ich konnte mich noch nicht so richtig mit ihm unterhalten, ich war zu sehr mit mir beschäftigt und mit Vincenzos Verletzungen. Weiß nicht, warum ausgerechnet Raffael das Vertrauen des Alten gewonnen hat, aber wir können den großen und den kleinen Macho unmöglich allein lassen beim Training. Denn dass Ratziger Training dringend nötig hat, ist offensichtlich. Er hat seine Luftmagie kein Fitzelchen unter Kontrolle. Na ja, er dachte bislang, das sind die Kräfte des Teufels, wie sollte er sich auch mit seinen neuen Fähigkeiten versöhnen können? Kein Wunder, dass wir im Vorfeld nichts in Erfahrung bringen konnten über einen verschwundenen Hexenmeister. Wer hätte sowas ahnen können? Aber der Vatikan! Unter welchen Bedingungen sie den Alten eingesperrt haben, tief unten in den Katakomben, angekettet! Was sind das für Menschen? Da kann ich ja noch fast dankbar sein, dass mein Vater mich &amp;quot;nur&amp;quot; des Hauses verwiesen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Am Anfang lief alles wie am Schnürchen: Vincenzo und ich weichten den alten Mörtel der Mauer auf, Serena riss ein Loch hinein. Mr. Rickman hielt uns zum 1000. Mal einen Vortrag, wie schnell, leise und präzise ein SWAT-Team arbeiten müsse. Nicht zögern! Sein Gerede, mit welchen Kräften man welche Waffen ausschalten könnte - Wasser gegen Teaser, Pistolen in der Hand der Wachen explodieren lassen - machten mich ganz nervös. Am Anfang versuchten wir die Spannung durch Kindereien zu überspielen, als ich Raffael eine Dusche verpasste, um den Überschuss an verräterischem Rasierwasser loszuwerden. Mr. Rickman und die Jugendlichen blieben zurück, versorgten und fesselten die Wachen, die wir ausgeschaltet hatten. Das ist wirklich das, was ich nie tun wollte: Meine Macht gegen Menschen einsetzen. Da kann ich mir noch so oft einreden, dass es nur ne kleine Gehirnerschütterung war oder dass das Eis schnell genug schmilzt, bevor die darin Gefangenen ernsthaften Schaden nehmen - spätestens Mister Rickmans Feuerwalze hat den Männern schwer geschadet. Männer, die einfach nur ihren Job machen. Einen fürchterlichen Job. Aber die gar nicht die großen Fanatiker sein müssen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dann passierte es: Als ich das Schloss der Zelle mit Eis sprengte, durchbohrte ein großes Stück der schweren Tür Vincenzo. In diesem Moment war mir alles egal, ich musste nur diese Blutung stoppen! Er war bei Bewusstsein - noch - und forderte mich auf, zu helfen, den Gefangenen zu befreien. Aber ich hatte solche Angst, noch mehr Schaden anzurichten, dass ich nicht die kleinste Magie mehr hinbekam. Und dann drücke ich mich nur blass an die Wand, während um mich herum alle ausgeknockt werden und Andrea die Lage klärt. Wir mussten Vincenzo in die Krankenstation tragen, ich war mir fast sicher, dass er nie wieder aufwachen wird! Und das Ganze wegen des Scheiß-Papstes, der, als er noch auf dem Thron saß, jeden von uns der Inquisition übergeben hätte.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Vincenzo ist einfach zu süß. ''Er'' ist derjenige, der im Krankenbett liegt, aber kaum ist er aufgewacht, hat er ''mich'' getröstet. &amp;quot;Die Welt geht nicht unter, weil du mal einen Fehler machst&amp;quot;, hat er gesagt. Das sollte mein neues Abendgebet werden. Nicht mein fehler hat uns alle in Gefahr gebracht, sondern meine Reaktion auf den Fehler, mein Erstarren. Das darf nicht nochmal passieren. Ich glaube, ich lerne momentan so viel wie in meiner ganzen Ausbildung zur Hexenmeisterin nicht...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vincenzo'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unser Plan war eigentlich perfekt, wasserdicht und feuerfest, gewappnet gegen jeglichen Erdrutsch und windgeschützt natürlich auch. Trotzdem ist nicht alles so verlaufen, wie wir uns das gedacht haben. Der Tag hielt einige Überraschungen bereit, aber so wie ich das sehe, haben wir auch ganz entscheidende Siege zu verzeichnen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem mein kleiner Bruder und seine rotgelockte Muße dieses Wehklagen gehört haben, sind wir der Sache auf den Grund gegangen. Ein Hexenmeister wurde im Vatikan festgehalten, das konnten wir nicht zulassen. In unserer Mannschaft waren nicht nur die größten Idioten, sondern auch fähige Leute und solche, die nach dem heutigen Abenteuer auf einem guten Weg sind. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Bruder, die kleine Muße und Stanrick, die sollten hinter der Wand bleiben, die Luft reinhalten. Norina, Paola, Rafael und ich, die Lehrmeister vom Dienst, haben uns vorgewagt, in diesen Gang, direkt zum Feind, direkt in den Vatikan hinein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Insgesamt gab es fünf Wachen. Drei davon patrouillierten um die Zelle herum, in der sich der Hexenmeister befand. Die anderen beiden waren direkt vor der Zellentür postiert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer lief einzeln, den haben wir gleich zuerst in unsere dunkle Ecke gezerrt. Stanrick hat seines Amtes als Exbulle gewaltet und ihn für uns sozusagen festgenommen. &lt;br /&gt;
Dann sind wir los, als das Wachenpärchen vorbeimarschierte. Wir sind ihnen hinterhergeschlichen wie in einem echten Agentenfilm. Die zwei durften noch eine Extrarunde drehen, denn erst haben wir sie an den stehenden Posten vorbeigehen lassen und uns um die gekümmert. Als das Pärchen die nächste Runde um die Zelle vollendet hatte, hat sich Paola ihnen angenommen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Währenddessen haben Norina, Rafael und ich die stehenden Wachen außer Gefecht gesetzt. Bis dahin lief alles ganz gut, aber dann mussten wir die Zelle irgendwie aufbrechen und das ging nach hinten los oder besser gesagt, beim Aufsprengen ist mir eine Eisenstange in die Schulter geflogen. Ich kann euch sagen, Kinder, macht das nicht nach! Ist echt nicht witzig. Auch wenn es höllisch wehgetan hat, hat Norina die Sache nicht besser gemacht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hat ja die Tür gesprengt, aber dass ich im Weg gestanden habe, dafür konnte sie nun auch nichts. Klar, von ihr umsorgt zu werden, ist echt toll, aber in dieser Situation? Die einen Wachtposten sind langsam wieder wach geworden, die anderen kamen vom Geschrei angerannt. Und der Hexenmeister, den wir befreien wollten, der war ja auch noch da. Da bleibt keine Zeit für Fürsorge oder Schuldgefühle: Handeln ist angesagt. Aber Norina konnte nicht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rafael hat sich um den Hexenmeister gekümmert. Der war total panisch und dafür gab es auch allen Grund: Es war der ehemalige Papst, der dort in den Tiefen des Vatikan gefangen gehalten wurde. Ich wusste ja schon immer, dass diese religiösen Fanatiker einen Schaden haben, darum hat es mich ehrlich gesagt gar nicht so sehr aus den Socken gehauen. Aber der Schmerz in meiner Schulter hat eh vieles unwichtiger gemacht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was ich noch mitbekommen habe, ist dass Rafael seine Sache gut gemacht hat, dass Stanrick uns zur Hilfe geeilt ist und dabei eine Feuerwalze über die Wachen gerollt hat. Der alte Knabe muss dringend lernen, sich zu beherrschen. Ich hoffe, Norina kriegt sich wieder ein, damit sie ihm helfen kann. Er braucht sie. Na ja, und eine starke Norina ist mir auch tausendmal lieber als eine gelähmte. Ihr innerer Zusammenbruch war echt nicht schön anzusehen. Und es tut mir so leid, dass sie sich so quält.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze Chaos mündete darin, dass der Papst einen Tornado ausgelöst hat, natürlich ganz ausversehen … Ich weiß nicht, warum wir immer an solche katastrophalen Temperamente geraten, die den Zenit ihres Lebens schon längst überschritten haben. Sagt man nicht, dass man im Alter ruhiger und gelassener wird? Davon war jedenfalls im muffigen Vatikanuntergrund keine Rede. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wer hat es am Ende in den Griff bekommen? Ein waschechter Loredan: mein kleiner Bruder! Ihr könnt mir glauben, damit wird er noch in zehn Jahren prahlen. Aber eins muss man ihm lassen, das hat er echt gut gemacht. Er hat nämlich mit dem Papst meditiert. Ja, das hört sich komisch an und es sah auch komisch aus. Nur mit dem Lachen war das nicht so einfach an diesem Tag. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weil Mamma und Papà gerade eine Woche unterwegs sind, ist bei uns daheim ganz schönes Chaos. Und weil sich Andrea dafür verantwortlich fühlt oder vielleicht auch riesigen Schiss vor Mammas Standpauke hat, wenn sie wiederkommt und es so aussieht wie jetzt, kümmert er sich um alles Mögliche. Um dabei einen kühlen Kopf zu bewahren, hat er mit dem Meditieren angefangen. Und jetzt war das ziemlich nützlich. Also Hut ab!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meine Verletzung hat übrigens auch gute Seiten: Zum einen bin ich erwacht, mit einer süßen Norina neben mir und zum anderen besteht Andrea darauf, dass ich zu Hause nur noch die Beine hochlege. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Rafael'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebe Valerie,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weißt du wie seltsam es ist, auf dem Stützpunkt zu leben und gleichzeitig daran zu glauben, dass du im Himmel bist? Seit Jahrhunderten streiten sich die Hexenmeister mit dem Vatikan herum. Dabei ein Wort über Gott zu verlieren, das ist für die Magier eine Sünde. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie wissen so viel nicht über mich, über dich erst recht nicht und vor allem nicht darüber, wie oft ich traurig bin. Das geht auch niemanden etwas an. Versteh mich nicht falsch, liebe Schwester, ich gebe mir größte Mühe, glücklich zu sein. Und Gott hilft mir dabei, das tut er wirklich. Und er passt auf dich und auf mich, auf uns alle auf. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich befürchte nur, dass er mich nicht umsonst zu dieser Mission hat gehen lassen. Sich zu verschließen vor der Welt, das kann nicht richtig sein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute haben wir herausgefunden, dass der ehemalige Papst ein Luftbändiger ist. Ich werde mich um ihn kümmern, aber ich Angst davor, dass dabei so einiges ans Licht kommen wird. Die Befreiung des Papstes war schwer genug, aber jetzt fängt der Ärger erst richtig an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich vermisse dich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dein Rafael&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu [[Antiphase - Hexenmeister in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
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		<title>Überfall auf den Vatikan</title>
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		<updated>2015-08-01T07:36:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Dank Luftmagie bekommen Andrea &amp;amp; Co alles mit, was auf der anderen Seite des Lochs geschieht: Vatikanüberfall - das Hörbuch!''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Sonntag, 05.09.2114''' &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Norina:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich so versagt und alle in Gefahr gebracht habe. Als Vincenzo da lag, dieses riesige Metallding in der Schulter und Blut, so viel Blut... da konnte ich einfach gar nichts mehr. Ich war wie erstarrt, als mein Schüler uns fast alle verbrannt hat mit seinem Feuerinferno und als Raffael und Vincenzo von dem Tornado k.o. gingen. Andrea hat uns gerettet. Er ist mittenrein gelaufen und hat es geschafft, den Papst zu beruhigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ja, der Papst. Also, der Ex-Papst. Mir kam das ja schon immer seltsam vor, dass ausgerechnet dieser Hardliner Benedikt XVI. derjenige sein sollte, der als erster Papst seit Jahrhunderten lebend abtritt. Berufen von Gott auf Lebenszeit, heißt es nicht so? Mein Vater würde in Ohnmacht fallen, wenn er wüsste, dass ich seiner Heiligkeit persönlich begegnet bin. Und er würde eine Herzinfarkt kriegen, wenn er wüsste, dass der einer von uns ist. Ich konnte mich noch nicht so richtig mit ihm unterhalten, ich war zu sehr mit mir beschäftigt und mit Vincenzos Verletzungen. Weiß nicht, warum ausgerechnet Raffael das Vertrauen des Alten gewonnen hat, aber wir können den großen und den kleinen Macho unmöglich allein lassen beim Training. Denn dass Ratziger Training dringend nötig hat, ist offensichtlich. Er hat seine Luftmagie kein Fitzelchen unter Kontrolle. Na ja, er dachte bislang, das sind die Kräfte des Teufels, wie sollte er sich auch mit seinen neuen Fähigkeiten versöhnen können? Kein Wunder, dass wir im Vorfeld nichts in Erfahrung bringen konnten über einen verschwundenen Hexenmeister. Wer hätte sowas ahnen können? Aber der Vatikan! Unter welchen Bedingungen sie den Alten eingesperrt haben, tief unten in den Katakomben, angekettet! Was sind das für Menschen? Da kann ich ja noch fast dankbar sein, dass mein Vater mich &amp;quot;nur&amp;quot; des Hauses verwiesen hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Am Anfang lief alles wie am Schnürchen: Vincenzo und ich weichten den alten Mörtel der Mauer auf, Serena riss ein Loch hinein. Mr. Rickman hielt uns zum 1000. Mal einen Vortrag, wie schnell, leise und präzise ein SWAT-Team arbeiten müsse. Nicht zögern! Sein Gerede, mit welchen Kräften man welche Waffen ausschalten könnte - Wasser gegen Teaser, Pistolen in der Hand der Wachen explodieren lassen - machten mich ganz nervös. Am Anfang versuchten wir die Spannung durch Kindereien zu überspielen, als ich Raffael eine Dusche verpasste, um den Überschuss an verräterischem Rasierwasser loszuwerden. Mr. Rickman und die Jugendlichen blieben zurück, versorgten und fesselten die Wachen, die wir ausgeschaltet hatten. Das ist wirklich das, was ich nie tun wollte: Meine Macht gegen Menschen einsetzen. Da kann ich mir noch so oft einreden, dass es nur ne kleine Gehirnerschütterung war oder dass das Eis schnell genug schmilzt, bevor die darin Gefangenen ernsthaften Schaden nehmen - spätestens Mister Rickmans Feuerwalze hat den Männern schwer geschadet. Männer, die einfach nur ihren Job machen. Einen fürchterlichen Job. Aber die gar nicht die großen Fanatiker sein müssen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dann passierte es: Als ich das Schloss der Zelle mit Eis sprengte, durchbohrte ein großes Stück der schweren Tür Vincenzo. In diesem Moment war mir alles egal, ich musste nur diese Blutung stoppen! Er war bei Bewusstsein - noch - und forderte mich auf, zu helfen, den Gefangenen zu befreien. Aber ich hatte solche Angst, noch mehr Schaden anzurichten, dass ich nicht die kleinste Magie mehr hinbekam. Und dann drücke ich mich nur blass an die Wand, während um mich herum alle ausgeknockt werden und Andrea die Lage klärt. Wir mussten Vincenzo in die Krankenstation tragen, ich war mir fast sicher, dass er nie wieder aufwachen wird! Und das Ganze wegen des Scheiß-Papstes, der, als er noch auf dem Thron saß, jeden von uns der Inquisition übergeben hätte.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Vincenzo ist einfach zu süß. ''Er'' ist derjenige, der im Krankenbett liegt, aber kaum ist er aufgewacht, hat er ''mich'' getröstet. &amp;quot;Die Welt geht nicht unter, weil du mal einen Fehler machst&amp;quot;, hat er gesagt. Das sollte mein neues Abendgebet werden. Nicht mein fehler hat uns alle in Gefahr gebracht, sondern meine Reaktion auf den Fehler, mein Erstarren. Das darf nicht nochmal passieren. Ich glaube, ich lerne momentan so viel wie in meiner ganzen Ausbildung zur Hexenmeisterin nicht...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vincenzo'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unser Plan war eigentlich perfekt, wasserdicht und feuerfest, gewappnet gegen jeglichen Erdrutsch und windgeschützt natürlich auch. Trotzdem ist nicht alles so verlaufen, wie wir uns das gedacht haben. Der Tag hielt einige Überraschungen bereit, aber so wie ich das sehe, haben wir auch ganz entscheidende Siege zu verzeichnen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem mein kleiner Bruder und seine rotgelockte Muße dieses Wehklagen gehört haben, sind wir der Sache auf den Grund gegangen. Ein Hexenmeister wurde im Vatikan festgehalten, das konnten wir nicht zulassen. In unserer Mannschaft waren nicht nur die größten Idioten, sondern auch fähige Leute und solche, die nach dem heutigen Abenteuer auf einem guten Weg sind. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Bruder, die kleine Muße und Stanrick, die sollten hinter der Wand bleiben, die Luft reinhalten. Norina, Paola, Rafael und ich, die Lehrmeister vom Dienst, haben uns vorgewagt, in diesen Gang, direkt zum Feind, direkt in den Vatikan hinein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Insgesamt gab es fünf Wachen. Drei davon patrouillierten um die Zelle herum, in der sich der Hexenmeister befand. Die anderen beiden waren direkt vor der Zellentür postiert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einer lief einzeln, den haben wir gleich zuerst in unsere dunkle Ecke gezerrt. Stanrick hat seines Amtes als Exbulle gewaltet und ihn für uns sozusagen festgenommen. &lt;br /&gt;
Dann sind wir los, als das Wachenpärchen vorbeimarschierte. Wir sind ihnen hinterhergeschlichen wie in einem echten Agentenfilm. Die zwei durften noch eine Extrarunde drehen, denn erst haben wir sie an den stehenden Posten vorbeigehen lassen und uns um die gekümmert. Als das Pärchen die nächste Runde um die Zelle vollendet hatte, hat sich Paola ihnen angenommen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Währenddessen haben Norina, Rafael und ich die stehenden Wachen außer Gefecht gesetzt. Bis dahin lief alles ganz gut, aber dann mussten wir die Zelle irgendwie aufbrechen und das ging nach hinten los oder besser gesagt, beim Aufsprengen ist mir eine Eisenstange in die Schulter geflogen. Ich kann euch sagen, Kinder, macht das nicht nach! Ist echt nicht witzig. Auch wenn es höllisch wehgetan hat, hat Norina die Sache nicht besser gemacht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sie hat ja die Tür gesprengt, aber dass ich im Weg gestanden habe, dafür konnte sie nun auch nichts. Klar, von ihr umsorgt zu werden, ist echt toll, aber in dieser Situation? Die einen Wachtposten sind langsam wieder wach geworden, die anderen kamen vom Geschrei angerannt. Und der Hexenmeister, den wir befreien wollten, der war ja auch noch da. Da bleibt keine Zeit für Fürsorge oder Schuldgefühle: Handeln ist angesagt. Aber Norina konnte nicht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rafael hat sich um den Hexenmeister gekümmert. Der war total panisch und dafür gab es auch allen Grund: Es war der ehemalige Papst, der dort in den Tiefen des Vatikan gefangen gehalten wurde. Ich wusste ja schon immer, dass diese religiösen Fanatiker einen Schaden haben, darum hat es mich ehrlich gesagt gar nicht so sehr aus den Socken gehauen. Aber der Schmerz in meiner Schulter hat eh vieles unwichtiger gemacht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was ich noch mitbekommen habe, ist dass Rafael seine Sache gut gemacht hat, dass Stanrick uns zur Hilfe geeilt ist und dabei eine Feuerwalze über die Wachen gerollt hat. Der alte Knabe muss dringend lernen, sich zu beherrschen. Ich hoffe, Norina kriegt sich wieder ein, damit sie ihm helfen kann. Er braucht sie. Na ja, und eine starke Norina ist mir auch tausendmal lieber als eine gelähmte. Ihr innerer Zusammenbruch war echt nicht schön anzusehen. Und es tut mir so leid, dass sie sich so quält.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das ganze Chaos mündete darin, dass der Papst einen Tornado ausgelöst hat, natürlich ganz ausversehen … Ich weiß nicht, warum wir immer an solche katastrophalen Temperamente geraten, die den Zenit ihres Lebens schon längst überschritten haben. Sagt man nicht, dass man im Alter ruhiger und gelassener wird? Davon war jedenfalls im muffigen Vatikanuntergrund keine Rede. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und wer hat es am Ende in den Griff bekommen? Ein waschechter Loredan: mein kleiner Bruder! Ihr könnt mir glauben, damit wird er noch in zehn Jahren prahlen. Aber eins muss man ihm lassen, das hat er echt gut gemacht. Er hat nämlich mit dem Papst meditiert. Ja, das hört sich komisch an und es sah auch komisch aus. Nur mit dem Lachen war das nicht so einfach an diesem Tag. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weil Mamma und Papà gerade eine Woche unterwegs sind, ist bei uns daheim ganz schönes Chaos. Und weil sich Andrea dafür verantwortlich fühlt oder vielleicht auch riesigen Schiss vor Mammas Standpauke hat, wenn sie wiederkommt und es so aussieht wie jetzt, kümmert er sich um alles Mögliche. Um dabei einen kühlen Kopf zu bewahren, hat er mit dem Meditieren angefangen. Und jetzt war das ziemlich nützlich. Also Hut ab!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meine Verletzung hat übrigens auch gute Seiten: Zum einen bin ich erwacht, mit einer süßen Norina neben mir und zum anderen besteht Andrea darauf, dass ich zu Hause nur noch die Beine hochlege. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu [[Antiphase - Hexenmeister in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Wehklagen&amp;diff=12224</id>
		<title>Wehklagen</title>
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		<updated>2015-03-29T19:58:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Mittwoch, 01.09.2114'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Andrea Loredan:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebes Tagebuch,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Serena hat es echt nicht leicht! Und ich, ich sowieso nicht. Heute habe ich einiges über sie erfahren. Wir hatten unser erstes richtig tiefgründiges Gespräch. Sie ist noch nicht lange auf unserem Stützpunkt und hat deswegen oft genug fieses Heimweh. Ihr Vater wohnt in Fiumicino, das ist ein Stückchen weg von Rom. Oft kann sie ihn nicht besuchen, obwohl sie ihn so viel lieber hat als ihre Mutter. Die Hausmeisterin ist mir noch nie negativ aufgefallen, aber durch Serenas Blickwinkel betrachtet kommt sie mir auch nicht so nett und fürsorglich vor. Jolina Tranqullita scheint ein echtes Arbeitstier zu sein. Zum Glück bin ich ja da, um mich um Serena zu kümmern. Du wirst sehen, meine familienbewusste Seite wird sie glatt umhauen, wenn sie uns demnächst besuchen kommt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vincenzo und Norina wollte ich auch etwas Gutes tun. Die beiden verstehen sich so meist super und da dachte ich, helfe ich ein wenig nach. Es kam mir sehr gelegen, dass Norina bei uns übernachtet hat und das sogar in Vincenzos Bett! Nur eben ohne Vincenzo selbst, aber das ist ein unwichtiges Detail.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe Stanrick und Rafael von unserem Übernachtungsgast erzählt. Die Geschichte hat gleich die Runde gemacht. Natürlich war das Absicht. Ich dachte schließlich, wenn Vince und Norina für ein Paar gehalten werden, dann würden sie auch bald eins werden. Vermutlich hätte Vince da sogar mitgemacht, aber Norina wurde zur Furie. Durch den halben Stützpunkt hat sie mich gejagt. Und da Serena gerade mit mir unterwegs war, musste auch sie fliehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eh wir es uns versahen, waren wir in einem abgelgenen Gang gelandet. Ein wirklich ausgezeichnetes Versteck, hätten wir da nicht das Unglaubliche mitbekommen. Ich kann es kaum beschreiben. Allein wenn ich daran denke, läuft es mir eiskalt den Rücken hinunter. Ich versuche es trotzdem:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir gelangte nach einer Weile in dem Gang an eine Jahrhunderte alte Steinmauer. An einer Stelle war der Stein etwas weggebrochen und dort war ein kleines Loch, das wir aus Neugier etwas vergrößerten. Viel war hinter der Mauer zuerst nicht zu sehen. Nur ein weiterer Gang, dachten wir. Aber dann hat sich tatsächlich etwas bewegt. Nicht nur etwas, sondern jemand: Einer von der Schweizer Garde marschierte direkt an uns vorbei!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgerechnet der Vatikan muss an unseren Sützpunkt grenzen und ausgerechnet wir müssen das entdecken ...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch damit nicht genug. Der Vatikan, der uns Hexenmeistern im wahrsten Sinne des Wortes ständig die Hölle heiß macht, scheint dort unten einen von uns gefangen zu halten. Anfangs hörten wir nur ein fürchterliches Wimmern. Eisenketten und ein Wimmern. Kannst du das fassen? Sie halten dort jemanden mit mittelalterlichen Methoden gefangen. Und auf einmal fegte ein unkontrollierter Wirbelsturm den Schweizer Gardisten fast von den Füßen. Jetzt waren wir uns sicher: Da war ein Hexenmeister, der unsere Hilfe brauchte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hals über Kopf haben wir uns natürlich nicht in die Gefahr gestürzt, obwohl wir ein schlechtes Gewissen hatten, einfach zurückzugehen. Aber wir haben lieber Vincenzo und Norina Bescheid gesagt. Über diese schlechte Nachricht war auch fast Norinas Ärger über mich verflogen. Leider nur fast.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nächsten Tage werden wohl abenteuerlicher als uns lieb ist. Vielleicht kehren wir danach als Helden zurück!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andrea&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu [[Antiphase - Hexenmeister in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Antiphase_-_Hexenmeister_in_Italien&amp;diff=12223</id>
		<title>Antiphase - Hexenmeister in Italien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Antiphase_-_Hexenmeister_in_Italien&amp;diff=12223"/>
		<updated>2015-03-29T19:56:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: /* Chronik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Runde wird mit Idee-Szenario-Karten ([http://www.sphaerenmeisters-spiele.de/Idee-Ad-Astra]) gespielt und basiert auf Anna Tulkes Fantasy-Buchreihe &amp;quot;Antiphase&amp;quot; ([http://www.annatulke.de/antiphase/]). Im 22. Jahrhundert haben die Menschen Europa in eine Betonwüste verwandelt. Das Wetter spielt verrückt. Infolge von Atomkriegen sind die &amp;quot;Unken&amp;quot; entstanden, Menschen mit verbrannt aussehender Haut. Annas Bücher spielen in Deutschland und erzählen von den beiden Freunden Grey und Paul, die ihr magisches Potential entdecken und im geheimen Stützpunkt der  Hexenmeisterihre Ausbildung beginnen. Die Rollenspielrunde allerdings haben die Autorin (hier unter dem Namen &amp;quot;Sterndiebin&amp;quot;) und [[Benutzer:Larrine]] nach Italien verlegt, um nicht von der Handlung der Buchreihe beeinflusst zu werden und umgekehrt. Magier definieren sich in dieser Welt über das Beherrschen der Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. In jedem Land Europas gibt es einen geheimen Stützpunkt. Dass Hexenmeister existieren, ist nicht allgemein bekannt, doch die Regierungen der einzelnen Länder nutzen gern deren Macht. Einzige Ausnahme ist der Vatikan, der Magie für Ketzerei hält. Das macht es nicht leicht für die Hexenmeister von Rom, die sich unterdirdisch auf dem nicht-katholischen Friedhof ([[http://www.schwarzaufweiss.de/rom-reisefuehrer/cimiterio_acattolico.htm]) eingerichtet haben. Dort träumt der junge [[Andrea Loredan]] davon, ein magischer Architekt zu werden. [[Norina Orefice]] dagegen hat den Hexenmeistern den Rücken gekehrt und verdient ihr Geld als Eisverkäuferin. Doch lange wird sie sich aus dem Kampf nicht heraushalten können... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Chronik = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. [[Mamas Spezialsoße]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. [[Geburtstagszauber]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. [[Kaufen Sie Eis!]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. [[Der Tourist]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. [[Hilfe]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. [[Ein Deal mit dem Ami]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. [[Die rotgelockte Muse]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. [[Impulse zur Veränderung]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. [[Wehklagen]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Charaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Andrea Loredan]], Element: Luft, Alter: 16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Norina Orefice]], Element: Wasser, Alter: 21 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Nebencharaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Stanley Rickman''' alias ''Stanrick'', Element: Feuer, Alter: 76 &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Amerikanischer Tourist, der seine Fähigkeiten erst im hohen Alter bei seiner Italienreise entdeckt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vincenzo Emanuele Loredan''', Element: Wasser, Alter: 23 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Bruder und Lehrmeister für den Wasserbändigerkurs ''Fortgeschritte II''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Rafael Contelli''', Element: Luft, Alter: 25 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schürzenjäger und Lehrmeister für den Luftbändigerkurs ''Anfänger''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Angelina Maria Loredan''' alias ''Donna Loredan'' oder ''Mamma'', Element: keins, Alter: 40&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas (zu) fürsorgliche Mutter&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Jolina Tranquillita''', Element: Erde, Alter: 55&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hausmeisterin des italienischen Stützpunktes mit ihrem Tierbegleiter Phillippo, dem Waschbär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Serina Tranquillita''', Element: Erde, Alter: 18&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tochter der Hausmeisterin und Andreas &amp;quot;rotgelockte Muse&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Paola Furiosa''' Element: Feuer, Alter: 27 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lehrmeisterin für den Feuerbändigerkurs ''Anfänger''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu [[Fachbereich Freunde&amp;amp;Verbündete]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
	</entry>
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		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Antiphase_-_Hexenmeister_in_Italien&amp;diff=12222</id>
		<title>Antiphase - Hexenmeister in Italien</title>
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		<updated>2015-03-29T19:55:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: /* Chronik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Runde wird mit Idee-Szenario-Karten ([http://www.sphaerenmeisters-spiele.de/Idee-Ad-Astra]) gespielt und basiert auf Anna Tulkes Fantasy-Buchreihe &amp;quot;Antiphase&amp;quot; ([http://www.annatulke.de/antiphase/]). Im 22. Jahrhundert haben die Menschen Europa in eine Betonwüste verwandelt. Das Wetter spielt verrückt. Infolge von Atomkriegen sind die &amp;quot;Unken&amp;quot; entstanden, Menschen mit verbrannt aussehender Haut. Annas Bücher spielen in Deutschland und erzählen von den beiden Freunden Grey und Paul, die ihr magisches Potential entdecken und im geheimen Stützpunkt der  Hexenmeisterihre Ausbildung beginnen. Die Rollenspielrunde allerdings haben die Autorin (hier unter dem Namen &amp;quot;Sterndiebin&amp;quot;) und [[Benutzer:Larrine]] nach Italien verlegt, um nicht von der Handlung der Buchreihe beeinflusst zu werden und umgekehrt. Magier definieren sich in dieser Welt über das Beherrschen der Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. In jedem Land Europas gibt es einen geheimen Stützpunkt. Dass Hexenmeister existieren, ist nicht allgemein bekannt, doch die Regierungen der einzelnen Länder nutzen gern deren Macht. Einzige Ausnahme ist der Vatikan, der Magie für Ketzerei hält. Das macht es nicht leicht für die Hexenmeister von Rom, die sich unterdirdisch auf dem nicht-katholischen Friedhof ([[http://www.schwarzaufweiss.de/rom-reisefuehrer/cimiterio_acattolico.htm]) eingerichtet haben. Dort träumt der junge [[Andrea Loredan]] davon, ein magischer Architekt zu werden. [[Norina Orefice]] dagegen hat den Hexenmeistern den Rücken gekehrt und verdient ihr Geld als Eisverkäuferin. Doch lange wird sie sich aus dem Kampf nicht heraushalten können... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Chronik = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. [[Mamas Spezialsoße]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. [[Geburtstagszauber]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. [[Kaufen Sie Eis!]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. [[Der Tourist]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. [[Hilfe]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. [[Ein Deal mit dem Ami]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. [[Die rotgelockte Muse]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
8. [[Impulse zur Veränderung]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
9. [[Wehklagen}]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Charaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Andrea Loredan]], Element: Luft, Alter: 16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Norina Orefice]], Element: Wasser, Alter: 21 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Nebencharaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Stanley Rickman''' alias ''Stanrick'', Element: Feuer, Alter: 76 &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Amerikanischer Tourist, der seine Fähigkeiten erst im hohen Alter bei seiner Italienreise entdeckt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vincenzo Emanuele Loredan''', Element: Wasser, Alter: 23 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Bruder und Lehrmeister für den Wasserbändigerkurs ''Fortgeschritte II''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Rafael Contelli''', Element: Luft, Alter: 25 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schürzenjäger und Lehrmeister für den Luftbändigerkurs ''Anfänger''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Angelina Maria Loredan''' alias ''Donna Loredan'' oder ''Mamma'', Element: keins, Alter: 40&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas (zu) fürsorgliche Mutter&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Jolina Tranquillita''', Element: Erde, Alter: 55&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hausmeisterin des italienischen Stützpunktes mit ihrem Tierbegleiter Phillippo, dem Waschbär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Serina Tranquillita''', Element: Erde, Alter: 18&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tochter der Hausmeisterin und Andreas &amp;quot;rotgelockte Muse&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Paola Furiosa''' Element: Feuer, Alter: 27 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lehrmeisterin für den Feuerbändigerkurs ''Anfänger''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
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	<entry>
		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Die_rotgelockte_Muse&amp;diff=12170</id>
		<title>Die rotgelockte Muse</title>
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		<updated>2015-02-11T06:32:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Stanrick: &amp;quot;Glaub einem, der 40 Jahre mit der besten Frau der Welt verheiratet war.&amp;quot;''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Andrea: &amp;quot;Hildegard von Bingen?&amp;quot; ''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Stanrick: &amp;quot;So alt bin ich nun auch wieder nicht!&amp;quot; ''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Freitag, 27.08.2114'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Stanley Rickman:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieser Grünschnabel ist vorlaut, ungeduldig und hat keine Ahnung! Man sollte wirklich meinen, in einem Land, das in dem Ruf steht, die besten Liebhaber der Welt zu beherbergen, sollte ein junger Mann etwas mehr Respekt vor der holden Weiblichkeit gelernt haben - und Manieren im Umgang mit ihnen. Aber nein, Andrea nimmt sich diesen Schmierlappen von einem Lehrer zum Vorbild... Wer überprüft eigentlich die Qualifikation dieser sogenannten Lehrmeister auf diesem Stützpunkt? Darf einfach jeder, der mit ein bisschen Wind in der Gegend rumwedeln kann, unterrichten? Alles muss man selbst machen. Nur gut, dass ich darauf bestand, den Jungen unter meine Fittiche nehmen zu dürfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Meine eigene Ausbildung macht offenbar ganz gute Fortschritte. Mit der Feuermagie ist es wie mit jeder Waffe - es kommt auf Fingerspitzengefühl an. Nach einer Woche ist es mir gelungen, eine Kerze kontrolliert anzuzünden, ohne sie gleich komplett niederzubrennen - oder den Tisch dazu. Meine junge Lehrerin hat ein gutes Händchen, das muss ich zugeben. Und es beruhigt zu wissen, dass jemand mit Wasserkraft neben mir steht, damit kein Unglück passiert. Safty first! Das sollten sie gerade hier berücksichtigen, wo so viele junge, unbeherrschte Menschen zusammenkommen! Und der Feind offenbar direkt vor der Haustür sitzt. Typisch für diese verbohrten Papisten, die Hexenmeister zu verteufeln, nur weil sie nicht in ihr beschränktes Weltbild passen. Wer schon meint, man bräuchte einen Stellvertreter Gottes auf Erden, wo doch jeder Gläubige die Stimme des Herren hören kann, wenn er nur will! Unnatürlich, sowas! Nun, ich werde die Geheimhaltung wahren, das ist Ehrensache!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Schließlich stand meine erste Lektion für Andrea an. Der Bengel versuchte, sich vor mir zu verstecken und krackelte an einem Liebesbrief. &amp;quot;Meine rotgelockte Muse&amp;quot; - er glaubte, das Mädchen mit solchen Allgemeinplätzen beeindrucken zu können, die allein verraten, dass er nichts im Mindesten über sie weiß und nur auf ihr hübsches Äußeres fixiert ist. Nicht mal ihren Namen wusste er! Aber er kann sich ja nicht einmal meinen Namen merken. Er hat es geschafft, meinen Vor- und Nachnamen zu &amp;quot;Stanrick&amp;quot; zu verhonepipeln. Mr. Rickman, heißt das! Keine Manieren! Nun, aber ich habe doch eine Schwäche für naive junge Verliebte, die noch keine Ahnung haben, wie sehr sie das Leben beuteln wird. Also beschloss ich, Andrea an meiner Erfahrung teilhaben zu lassen. Immerhin hat es meine geliebte Angela 40 Jahre mit mir ausgehalten, obwohl uns mein Beruf kaum Zeit für Zweisamkeiten ließ. Aber es ist die Frage, wie man diese gemeinsamen Minuten nutzt! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Natürlich mögen Frauen Komplimente. Auch über ihr Äußeres. Aber Andrea tut gut daran, etwas mehr Interesse daran zu zeigen, was im Innern dieses Mädchens passiert. Ich denke nämlich nicht, dass er so ein Typ ist, der mit einer Reihe von Eroberungen glücklich wird. Er sucht wirklich die wahre Liebe, God bless him! Also habe ich ihm eine Lektion erteilt, wie man durch geschicktes Befragen der richtigen Zeugen einige nützliche Informationen ermitteln kann: Andreas Angebetete heißt Celina, ist älter als er - nicht ideal, so unreif, wie der Junge ist - und ist die Tochter der Leiterin des Stützpunkts, die Dame mit dem racoon. Sie hat etwas später als Andrea ihre magische Fähigkeit entdeckt (ich bin übrigens offenbar einer der ältesten, bei dem diese Gottesgabe &amp;quot;ausgebrochen&amp;quot; ist). So viel ist schon mal klar: Andrea hat sich kein leichtes Ziel gesetzt. Nun versuchte ich ihm die Wichtigkeit des richtigen Timings zu vermitteln. Aber der Junge hat einfach keine Beherrschung! Ehe ich es mich versah, stürmte er zu dem Mädel hinüber mit einem lächerlich leicht zu durchschauenden Vorwand. Natürlich flog er gleich auf. Dass ihm das Mädchen nicht gleich einen endgültigen Korb gab, hat weniger mit Andreas Charme als mit ihrer Nachsicht zu tun. Nun, vielleicht ergibt sich auf der politischen Versammlung eine bessere Gelegenheit für Andrea - wenn er gefälligst auf Leute hört, die älter und weiser sind als er!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Andrea'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebes Tagebuch,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
seit fast einer Woche bin ich dem Bösen schon entkommen. Stanricks geplante Ich-bringe-dir-Manieren-bei-Lektionen haben bisher nicht in seinen Lernplan mit Norina gepasst. Und ausgerechnet heute musste doch noch die erste Stunde mit ihm fest eingeplant werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist nämlich so, dass ich gar keine Zeit für solche Sachen habe. Neben dem intensiven Training, beschäftigt mich, wie du aus meinem letzten Eintrag weißt, ein rothaariges Mädchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Grund, warum ich dir die Tage über nicht geschrieben habe, ist der, dass ich immer nur an sie denken musste. Bisher konnte ich diese Schönheit noch nicht für mich gewinnen, aber genau deshalb beschloss ich, ihr einen romantischen Liebesbrief zu schreiben, ganz altmodisch auf Papier. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür setzte ich mich in eine der Nischen, die auf dem Gang zur Stützpunktbibliothek in den Wänden eingelassen sind. Neben der Eigenschaft, besonders gemütlich zu sein, haben diese Nischen auch noch einen anderen Vorteil: Man wird fast unsichtbar (und das ganz ohne Magie). Vor Stanrick war ich also im Zweifel auch noch eine Weile sicher. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du kannst dir ja denken, dass der alte Ami mich aber schon bald aufgespürt hatte, bzw. gab ich mich dann doch zu erkennen, nachdem er drei Mal an mir vorbeirannt war. Tragischerweise fiel mir dabei mein Papierstapel auf den Boden und mein unfertiger Brief segelte direkt vor Stanricks Füße. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der für meinen Geschmack viel zu neugierige und grimmige Opa hatte sofort etwas daran auszusetzen. „Du kannst sie doch nicht mit meine rotgelockte Muse ansprechen.“, meinte er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich finde diese Bezeichnung immer noch passend, egal was Stanrick oder irgendwer sonst sagt. Denn das Mädchen inspiriert mich, noch nie hab ich so viele neue Baupläne entworfen. Wie dem auch sei, Stanrick setzte sich in den Kopf, mir helfen zu müssen. Seine erste Lektion bestand also darin, mir zu zeigen, wie ich eine Frau besser kennenlernen kann. (Wusstest du, dass er 150 Jahre mit seiner eigenen Frau, Hildegard, verheiratet war? Das ist unglaublich!)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weil ich mein Mädchen oft in der Speisekammer sah, beschlossen wir, dorthin zu gehen, sie ein bisschen zu beobachten und herauszufinden, wie ihr richtiger Name war. Ja, ich gebe zu, das hätte ich schon längst erkunden sollen. Aber was ist schon ein realer Name, wenn man die rotgelockte Muse sein kann?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir setzten uns also zu Paola Furiosa und aßen Spaghetti. Dabei musste ich extrem aufpassen, denn meine Muse redete tatsächlich mit einem anderen Kerl. Du weißt, ich wurde schon einmal von einer Angebeteten böse betrogen, die mir erst einen Kuss raubte und sich dann auf diesen Sunnyboy einließ statt auf mich. Und das obwohl ich mindestens genauso smart bin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Paola wusste tatsächlich, wer das Mädchen war und als ich es erfuhr, fiel ich aus allen Wolken. Sie ist die Tochter der Hausmeisterin! Und ihren Namen werde ich nun garantiert nicht mehr vergessen: Serena Tranquillita. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt auch eine logische Erklärung dafür, warum wir sie vorher noch nicht gesehen haben. Ihre Eltern sind getrennt. Ihr Vater ist ein normaler Mensch, bei dem sie gewohnt hat, bis sie ihre eigenen Hexenmeisterfähigkeiten entdeckte. Meine Muse ist genau wie ihre Mutter eine Erdbändigerin. Im Moment ist sie noch im Anfängerkurs, aber bei solch guten Genen wird es bestimmt nicht lang dauern, bis sie aufsteigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedenfalls konnte ich mich ihrem Bann bald darauf nicht mehr entziehen, vor allem nachdem der Typ, der neben ihr gesessen hatte, aufstand und sie ihm zum Abschied kaum eines Blickes würdigte. Stanrick hatte mir geraten, mich bei der Vollversammlung der italienischen Hexenmeister zu ihr zu setzen, um mit ihr über die dort angesprochenen Themen zu sprechen. Aber bis nächsten Dienstag konnte ich unmöglich warten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich stand also auf und ging zu ihr. Vielleicht überrascht es dich schon gar nicht mehr, aber als ich dann bei ihr war, redete ich nur Unsinn. Erst wollte ich ihr weißmachen, dass ich eine Umfrage über Spaghettisoßen machen würde. Das hat sie mir selbstverständlich nicht abgekauft. Also hab ich es als nächstes mit der Wahrheit versucht und ihr gestanden, dass ich so toll finde und leider auch, dass sie meine rotgelockte Muse ist. (Ich verstehe wirklich nicht, warum dieser Name so schlecht ankommt.)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Na ja, die Ehrlichkeit schien ihr zumindest besser zu gefallen als meine, von Rafael gelernten, Anmachsprüche. Ich fragte sie sogar nach ihrem Buch, was sie las. Und als ich erfuhr, dass es von Hildegard von Bingen geschrieben worden war, wusste ich, was ich zu tun hatte. Ich beschloss, diese Klosterfrau zu unserem nächsten Gesprächsthema werden zu lassen. Am Wochenende würde ich recherchieren und mein Bruder Franco, der sowieso immer in der Unibibliothek hängt, konnte mir sicher dabei helfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich muss aber zugeben, dass auch Stanrick heute ganz nett zu mir war. Als ich dann wieder von Serenas Seite wich, und ich gebe zu, ich war etwas wacklig auf den Beinen, spendierte er mir tatsächlich einen Nachtisch und sprach mir Mut zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis demnächst!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dein Andrea&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Norina:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ich hatte ja damit gerechnet, dass Vincenzo das Thema Rückkehr auf den Stützpunkt anschneiden wird, seit ich Mister Rickman unterrichte. Aber dass er mich so hart angreift, das hätte ich nie erwartet. Wie kann er mir das antun? Was bildet er sich ein? Mir vorzuwerfen, ich rede den Leuten nur nach dem Mund, dass ich mit dran Schuld bin, was Mariella und den anderen passiert ist! Dass ich zu schnell aufgegeben habe und es dieser verdammten Hausmeisterin recht machen wollte. So ein Arschloch! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Vincenzo ist also auch nur ein Hexenmeister wie alle anderen. So arrogant! Was soll das heißen, ich verschwende mein Talent. Ich bin gerne unter &amp;quot;normalen&amp;quot; Menschen. Mein Eis bringt ein Stück Freude auf diese Welt, die wir alle so vermurkst haben. Das Geschenk der Kühle in diesem unendlichen heißen Sommer. Was, bitte schön, machen denn die tollen Hexenmeister? Mein Beitrag mag klein sein, aber nützlich. Ich liebe meinen Beruf und ich liebe meine Kunden. Und da redet mir keiner rein. Ich habe Donna Tranquillita damals deutlich gesagt, dass die Seniorengruppe noch nicht so weit ist, um diesen Auftrag zu übernehmen. Es vielleicht nie sein wird. Aber: &amp;quot;Niemand wird eine Gruppe Rentner verdächtigen, harmlose Touristen. Sie werden sicherer sein als alle anderen.&amp;quot; Ja, so sieht's aus! Mariella ist an einem Herzinfarkt gestorben und die anderen verrotten in einem chinesischen Gefängnis! Sie sollten zu Hause sein und mit ihren Enkeln spielen! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Nein, so lange diese Tussi Leute zu solchen Aufträgen schickt, werde ich nicht an den Stützpunkt zurückkehren. Da kann Vincenzo tausend Schnecken in Marios Garten aussetzen, um ihm zu zeigen, wie überfordert er mit allem ist. Ich drücke mich vor Verantwortung? Was ist mit der Verantwortung der Hexenmeister gegenüber ihren Mitmenschen? Sobald Mister Rickman seine Kräfte im Griff hat, wird mich niemand mehr aus meinem Eiswagen herauskriegen. Und außer Andrea kommt mir auch niemand hinein. So!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ich wollte ja auch nur den Jungen ein wenig beschützen, als ich ihm und Mister Rickman auf ihrer ersten &amp;quot;Manierenstunde&amp;quot; in die Speisekammer gefolgt bin. Notfalls eingreifen und den Ami ablenken, damit Andrea flüchten kann. Aber eigentlich sah es nicht so aus, als würde er Andrea schrecklich quälen. Und dann lauerte mir Vincenzo auf ...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Er kennt mich doch kaum, wie kann er mich so durchschauen? So zielsicher in die Wunde stochern? Natürlich habe ich Angst. Aber vor etwas anderem, als er denkt. Natürlich können wir mit unseren Kräften Gutes tun. Aber wenn mich die Menschen dann wieder so ansehen wie Babbo damals? Gott, wie ich Vincenzo hasse! Wie ich mich selbst hasse! Ja, ich hätte drauf bestehen sollen. Ich bin die Expertin, mein Wort zählt und wenn mir Tranquillita nicht vertraut, meinem Urteil nicht vertraut, dann hätte ich gehen sollen. Das hätte ich tun müssen, ein Ultimatum stellen. Stattdessen bin ich gegangen, als es zu spät war. Wie ein beleidigtes Kind. Hat sich die Hausmeisterin wirlich geändert? Können sich die Hexenmeister verändern? Wenn es mehr gäbe wie Vincenzo, vielleicht. Verdammter Kerl!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Montag, 30.08.2114'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vincenzo'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe es nur gut gemeint! Und ich möchte, dass sie sich wohlfühlt. Ist das so unverständlich?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um Norina endlich aus ihrem Schneckenhaus zu locken, habe ich ihr am Freitag einmal vor Augen geführt, wie sie sich selbst verhält. Vielleicht hätte ich das nicht tun sollen, denn jetzt spricht sie kein Wort mehr mit mir. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentlich begann das Gespräch ganz harmlos mit dem Thema „Meditationsgruppe“. Früher haben Norina und ich eine geleitet. Mir hat das damals sehr gut getan. Ich war gerade frisch zum Lehrmeister befördert wurden und machte mir ziemliche Gedanken, um meine Art zu unterrichten, um meine Schüler, um meine eigene Fähigkeitsentwicklung, um meine Freizeitverteilung – einfach um alles. Die Meditation hat mir geholfen, die Balance zu finden. Und genau das ist es, was Norina gerade fehlt: Balance. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich würde sie das nie zugeben, aber sie vermisst die Leute auf dem Stützpunkt. Sie vermisst ihre Arbeit, ihre Freunde, ihre Lerngruppe und ich will ehrlich sein: Ich wünsche mir, dass sie ''mich'' vermisst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leider habe ich jetzt die Hoffnung aufgegeben, dass es so bald etwas wird, mit dem Aufleben dieser Meditationsgruppe. Wir sind nur zu schnell auf das Thema gekommen, dass sie nicht gänzlich auf den Stützpunkt zurückwill, dass die Hexenmeister nur Schlechtes wollen, sich von der Regierung hin und her schubsen lassen und in unnötige Gefahren gedrängt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber einen Punkt hat Norina vergessen: Jeder, auch jeder Hexenmeister, hat das Recht, eine eigene Entscheidung zu treffen und zwar immer und zu jedem Zeitpunkt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damals als Norina auf diesen Auftrag mit ihrer Lerngruppe geschickt wurde, hätte sie deutlicher ablehnen können. Sie war verantwortlich für diese Menschen und zwar aus dem Grund, weil sie verantwortungsbewusst ''ist''. Doch trotz ihres gesunden Menschenverstandes versucht sie, es allen recht zu machen. Norina möchte niemanden gegen sich aufbringen. Damals hat sie unserer Hausmeisterin einmal gesagt: Meine Lerngruppe ist nicht bereit für dieser Auftrag. Aber statt sich danach von Jolina breitschlagen zu lassen, hätte sie darauf beharren sollen, sich selbst in ihrer Entscheidung als Verantwortliche vertrauen, für ihre Überzeugung einstehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das habe ich Norina gesagt. War das falsch? Ich wollte sie nicht verletzen, nur dass sie die Wahrheit sieht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem tut sich einiges auf dem Stützpunkt. Die Politik der Hexenmeister ist in einer Umbruchphase. Wir sehen es in Deutschland, wo gerade Gilbert Kamusella gestürzt wurde und nun all seine intriganten Machenschaften ans Licht kommen. Die Position der Hausmeister wird in Frage gestellt. Natürlich will ich nicht behaupten, dass unsere Jolina Tranqillita vergleichbar mit Kamusella ist. Trotzdem regen diese Ereignisse zu Hinterfragungen an und tragen dazu bei, dass sich auch in anderen europäischen Ländern etwas verändert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir ein paar Schritte vorwärtsgehen. Morgen ist wieder eine Vollversammlung der Hexenmeister, bei der Rafael und ich eine Rede vorbereitet haben. Ich bin gespannt wie das ankommt und was das auslöst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vielleicht hört Norina ja auch zu … &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu [[Antiphase - Hexenmeister in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
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		<title>Die rotgelockte Muse</title>
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		<updated>2015-02-11T06:30:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Stanrick: &amp;quot;Glaub einem, der 40 Jahre mit der besten Frau der Welt verheiratet war.&amp;quot;''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Andrea: &amp;quot;Hildegard von Bingen?&amp;quot; ''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Stanrick: &amp;quot;So alt bin ich nun auch wieder nicht!&amp;quot; ''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Freitag, 27.08.2114'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Stanley Rickman:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieser Grünschnabel ist vorlaut, ungeduldig und hat keine Ahnung! Man sollte wirklich meinen, in einem Land, das in dem Ruf steht, die besten Liebhaber der Welt zu beherbergen, sollte ein junger Mann etwas mehr Respekt vor der holden Weiblichkeit gelernt haben - und Manieren im Umgang mit ihnen. Aber nein, Andrea nimmt sich diesen Schmierlappen von einem Lehrer zum Vorbild... Wer überprüft eigentlich die Qualifikation dieser sogenannten Lehrmeister auf diesem Stützpunkt? Darf einfach jeder, der mit ein bisschen Wind in der Gegend rumwedeln kann, unterrichten? Alles muss man selbst machen. Nur gut, dass ich darauf bestand, den Jungen unter meine Fittiche nehmen zu dürfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Meine eigene Ausbildung macht offenbar ganz gute Fortschritte. Mit der Feuermagie ist es wie mit jeder Waffe - es kommt auf Fingerspitzengefühl an. Nach einer Woche ist es mir gelungen, eine Kerze kontrolliert anzuzünden, ohne sie gleich komplett niederzubrennen - oder den Tisch dazu. Meine junge Lehrerin hat ein gutes Händchen, das muss ich zugeben. Und es beruhigt zu wissen, dass jemand mit Wasserkraft neben mir steht, damit kein Unglück passiert. Safty first! Das sollten sie gerade hier berücksichtigen, wo so viele junge, unbeherrschte Menschen zusammenkommen! Und der Feind offenbar direkt vor der Haustür sitzt. Typisch für diese verbohrten Papisten, die Hexenmeister zu verteufeln, nur weil sie nicht in ihr beschränktes Weltbild passen. Wer schon meint, man bräuchte einen Stellvertreter Gottes auf Erden, wo doch jeder Gläubige die Stimme des Herren hören kann, wenn er nur will! Unnatürlich, sowas! Nun, ich werde die Geheimhaltung wahren, das ist Ehrensache!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Schließlich stand meine erste Lektion für Andrea an. Der Bengel versuchte, sich vor mir zu verstecken und krackelte an einem Liebesbrief. &amp;quot;Meine rotgelockte Muse&amp;quot; - er glaubte, das Mädchen mit solchen Allgemeinplätzen beeindrucken zu können, die allein verraten, dass er nichts im Mindesten über sie weiß und nur auf ihr hübsches Äußeres fixiert ist. Nicht mal ihren Namen wusste er! Aber er kann sich ja nicht einmal meinen Namen merken. Er hat es geschafft, meinen Vor- und Nachnamen zu &amp;quot;Stanrick&amp;quot; zu verhonepipeln. Mr. Rickman, heißt das! Keine Manieren! Nun, aber ich habe doch eine Schwäche für naive junge Verliebte, die noch keine Ahnung haben, wie sehr sie das Leben beuteln wird. Also beschloss ich, Andrea an meiner Erfahrung teilhaben zu lassen. Immerhin hat es meine geliebte Angela 40 Jahre mit mir ausgehalten, obwohl uns mein Beruf kaum Zeit für Zweisamkeiten ließ. Aber es ist die Frage, wie man diese gemeinsamen Minuten nutzt! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Natürlich mögen Frauen Komplimente. Auch über ihr Äußeres. Aber Andrea tut gut daran, etwas mehr Interesse daran zu zeigen, was im Innern dieses Mädchens passiert. Ich denke nämlich nicht, dass er so ein Typ ist, der mit einer Reihe von Eroberungen glücklich wird. Er sucht wirklich die wahre Liebe, God bless him! Also habe ich ihm eine Lektion erteilt, wie man durch geschicktes Befragen der richtigen Zeugen einige nützliche Informationen ermitteln kann: Andreas Angebetete heißt Celina, ist älter als er - nicht ideal, so unreif, wie der Junge ist - und ist die Tochter der Leiterin des Stützpunkts, die Dame mit dem racoon. Sie hat etwas später als Andrea ihre magische Fähigkeit entdeckt (ich bin übrigens offenbar einer der ältesten, bei dem diese Gottesgabe &amp;quot;ausgebrochen&amp;quot; ist). So viel ist schon mal klar: Andrea hat sich kein leichtes Ziel gesetzt. Nun versuchte ich ihm die Wichtigkeit des richtigen Timings zu vermitteln. Aber der Junge hat einfach keine Beherrschung! Ehe ich es mich versah, stürmte er zu dem Mädel hinüber mit einem lächerlich leicht zu durchschauenden Vorwand. Natürlich flog er gleich auf. Dass ihm das Mädchen nicht gleich einen endgültigen Korb gab, hat weniger mit Andreas Charme als mit ihrer Nachsicht zu tun. Nun, vielleicht ergibt sich auf der politischen Versammlung eine bessere Gelegenheit für Andrea - wenn er gefälligst auf Leute hört, die älter und weiser sind als er!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Andrea'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebes Tagebuch,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
seit fast einer Woche bin ich dem Bösen schon entkommen. Stanricks geplante Ich-bringe-dir-Manieren-bei-Lektionen haben bisher nicht in seinen Lernplan mit Norina gepasst. Und ausgerechnet heute musste doch noch die erste Stunde mit ihm fest eingeplant werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist nämlich so, dass ich gar keine Zeit für solche Sachen habe. Neben dem intensiven Training, beschäftigt mich, wie du aus meinem letzten Eintrag weißt, ein rothaariges Mädchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Grund, warum ich dir die Tage über nicht geschrieben habe, ist der, dass ich immer nur an sie denken musste. Bisher konnte ich diese Schönheit noch nicht für mich gewinnen, aber genau deshalb beschloss ich, ihr einen romantischen Liebesbrief zu schreiben, ganz altmodisch auf Papier. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür setzte ich mich in eine der Nischen, die auf dem Gang zur Stützpunktbibliothek in den Wänden eingelassen sind. Neben der Eigenschaft, besonders gemütlich zu sein, haben diese Nischen auch noch einen anderen Vorteil: Man wird fast unsichtbar (und das ganz ohne Magie). Vor Stanrick war ich also im Zweifel auch noch eine Weile sicher. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du kannst dir ja denken, dass der alte Ami mich aber schon bald aufgespürt hatte, bzw. gab ich mich dann doch zu erkennen, nachdem er drei Mal an mir vorbeirannt war. Tragischerweise fiel mir dabei mein Papierstapel auf den Boden und mein unfertiger Brief segelte direkt vor Stanricks Füße. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der für meinen Geschmack viel zu neugierige und grimmige Opa hatte sofort etwas daran auszusetzen. „Du kannst sie doch nicht mit meine rotgelockte Muse ansprechen.“, meinte er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich finde diese Bezeichnung immer noch passend, egal was Stanrick oder irgendwer sonst sagt. Denn das Mädchen inspiriert mich, noch nie hab ich so viele neue Baupläne entworfen. Wie dem auch sei, Stanrick setzte sich in den Kopf, mir helfen zu müssen. Seine erste Lektion bestand also darin, mir zu zeigen, wie ich eine Frau besser kennenlernen kann. (Wusstest du, dass er 150 Jahre mit seiner eigenen Frau, Hildegard, verheiratet war? Das ist unglaublich!)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weil ich mein Mädchen oft in der Speisekammer sah, beschlossen wir, dorthin zu gehen, sie ein bisschen zu beobachten und herauszufinden, wie ihr richtiger Name war. Ja, ich gebe zu, das hätte ich schon längst erkunden sollen. Aber was ist schon ein realer Name, wenn man die rotgelockte Muse sein kann?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir setzten uns also zu Paola Furiosa und aßen Spaghetti. Dabei musste ich extrem aufpassen, denn meine Muse redete tatsächlich mit einem anderen Kerl. Du weißt, ich wurde schon einmal von einer Angebeteten böse betrogen, die mir erst einen Kuss raubte und sich dann auf diesen Sunnyboy einließ statt auf mich. Und das obwohl ich mindestens genauso smart bin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Paola wusste tatsächlich, wer das Mädchen war und als ich es erfuhr, fiel ich aus allen Wolken. Sie ist die Tochter der Hausmeisterin! Und ihren Namen werde ich nun garantiert nicht mehr vergessen: Serena Tanqullita. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt auch eine logische Erklärung dafür, warum wir sie vorher noch nicht gesehen haben. Ihre Eltern sind getrennt. Ihr Vater ist ein normaler Mensch, bei dem sie gewohnt hat, bis sie ihre eigenen Hexenmeisterfähigkeiten entdeckte. Meine Muse ist genau wie ihre Mutter eine Erdbändigerin. Im Moment ist sie noch im Anfängerkurs, aber bei solch guten Genen wird es bestimmt nicht lang dauern, bis sie aufsteigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedenfalls konnte ich mich ihrem Bann bald darauf nicht mehr entziehen, vor allem nachdem der Typ, der neben ihr gesessen hatte, aufstand und sie ihm zum Abschied kaum eines Blickes würdigte. Stanrick hatte mir geraten, mich bei der Vollversammlung der italienischen Hexenmeister zu ihr zu setzen, um mit ihr über die dort angesprochenen Themen zu sprechen. Aber bis nächsten Dienstag konnte ich unmöglich warten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich stand also auf und ging zu ihr. Vielleicht überrascht es dich schon gar nicht mehr, aber als ich dann bei ihr war, redete ich nur Unsinn. Erst wollte ich ihr weißmachen, dass ich eine Umfrage über Spaghettisoßen machen würde. Das hat sie mir selbstverständlich nicht abgekauft. Also hab ich es als nächstes mit der Wahrheit versucht und ihr gestanden, dass ich so toll finde und leider auch, dass sie meine rotgelockte Muse ist. (Ich verstehe wirklich nicht, warum dieser Name so schlecht ankommt.)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Na ja, die Ehrlichkeit schien ihr zumindest besser zu gefallen als meine, von Rafael gelernten, Anmachsprüche. Ich fragte sie sogar nach ihrem Buch, was sie las. Und als ich erfuhr, dass es von Hildegard von Bingen geschrieben worden war, wusste ich, was ich zu tun hatte. Ich beschloss, diese Klosterfrau zu unserem nächsten Gesprächsthema werden zu lassen. Am Wochenende würde ich recherchieren und mein Bruder Franco, der sowieso immer in der Unibibliothek hängt, konnte mir sicher dabei helfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich muss aber zugeben, dass auch Stanrick heute ganz nett zu mir war. Als ich dann wieder von Serenas Seite wich, und ich gebe zu, ich war etwas wacklig auf den Beinen, spendierte er mir tatsächlich einen Nachtisch und sprach mir Mut zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis demnächst!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dein Andrea&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Norina:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ich hatte ja damit gerechnet, dass Vincenzo das Thema Rückkehr auf den Stützpunkt anschneiden wird, seit ich Mister Rickman unterrichte. Aber dass er mich so hart angreift, das hätte ich nie erwartet. Wie kann er mir das antun? Was bildet er sich ein? Mir vorzuwerfen, ich rede den Leuten nur nach dem Mund, dass ich mit dran Schuld bin, was Mariella und den anderen passiert ist! Dass ich zu schnell aufgegeben habe und es dieser verdammten Hausmeisterin recht machen wollte. So ein Arschloch! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Vincenzo ist also auch nur ein Hexenmeister wie alle anderen. So arrogant! Was soll das heißen, ich verschwende mein Talent. Ich bin gerne unter &amp;quot;normalen&amp;quot; Menschen. Mein Eis bringt ein Stück Freude auf diese Welt, die wir alle so vermurkst haben. Das Geschenk der Kühle in diesem unendlichen heißen Sommer. Was, bitte schön, machen denn die tollen Hexenmeister? Mein Beitrag mag klein sein, aber nützlich. Ich liebe meinen Beruf und ich liebe meine Kunden. Und da redet mir keiner rein. Ich habe Donna Tranquillita damals deutlich gesagt, dass die Seniorengruppe noch nicht so weit ist, um diesen Auftrag zu übernehmen. Es vielleicht nie sein wird. Aber: &amp;quot;Niemand wird eine Gruppe Rentner verdächtigen, harmlose Touristen. Sie werden sicherer sein als alle anderen.&amp;quot; Ja, so sieht's aus! Mariella ist an einem Herzinfarkt gestorben und die anderen verrotten in einem chinesischen Gefängnis! Sie sollten zu Hause sein und mit ihren Enkeln spielen! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Nein, so lange diese Tussi Leute zu solchen Aufträgen schickt, werde ich nicht an den Stützpunkt zurückkehren. Da kann Vincenzo tausend Schnecken in Marios Garten aussetzen, um ihm zu zeigen, wie überfordert er mit allem ist. Ich drücke mich vor Verantwortung? Was ist mit der Verantwortung der Hexenmeister gegenüber ihren Mitmenschen? Sobald Mister Rickman seine Kräfte im Griff hat, wird mich niemand mehr aus meinem Eiswagen herauskriegen. Und außer Andrea kommt mir auch niemand hinein. So!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ich wollte ja auch nur den Jungen ein wenig beschützen, als ich ihm und Mister Rickman auf ihrer ersten &amp;quot;Manierenstunde&amp;quot; in die Speisekammer gefolgt bin. Notfalls eingreifen und den Ami ablenken, damit Andrea flüchten kann. Aber eigentlich sah es nicht so aus, als würde er Andrea schrecklich quälen. Und dann lauerte mir Vincenzo auf ...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Er kennt mich doch kaum, wie kann er mich so durchschauen? So zielsicher in die Wunde stochern? Natürlich habe ich Angst. Aber vor etwas anderem, als er denkt. Natürlich können wir mit unseren Kräften Gutes tun. Aber wenn mich die Menschen dann wieder so ansehen wie Babbo damals? Gott, wie ich Vincenzo hasse! Wie ich mich selbst hasse! Ja, ich hätte drauf bestehen sollen. Ich bin die Expertin, mein Wort zählt und wenn mir Tranquillita nicht vertraut, meinem Urteil nicht vertraut, dann hätte ich gehen sollen. Das hätte ich tun müssen, ein Ultimatum stellen. Stattdessen bin ich gegangen, als es zu spät war. Wie ein beleidigtes Kind. Hat sich die Hausmeisterin wirlich geändert? Können sich die Hexenmeister verändern? Wenn es mehr gäbe wie Vincenzo, vielleicht. Verdammter Kerl!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Montag, 30.08.2114'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vincenzo'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe es nur gut gemeint! Und ich möchte, dass sie sich wohlfühlt. Ist das so unverständlich?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um Norina endlich aus ihrem Schneckenhaus zu locken, habe ich ihr am Freitag einmal vor Augen geführt, wie sie sich selbst verhält. Vielleicht hätte ich das nicht tun sollen, denn jetzt spricht sie kein Wort mehr mit mir. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentlich begann das Gespräch ganz harmlos mit dem Thema „Meditationsgruppe“. Früher haben Norina und ich eine geleitet. Mir hat das damals sehr gut getan. Ich war gerade frisch zum Lehrmeister befördert wurden und machte mir ziemliche Gedanken, um meine Art zu unterrichten, um meine Schüler, um meine eigene Fähigkeitsentwicklung, um meine Freizeitverteilung – einfach um alles. Die Meditation hat mir geholfen, die Balance zu finden. Und genau das ist es, was Norina gerade fehlt: Balance. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich würde sie das nie zugeben, aber sie vermisst die Leute auf dem Stützpunkt. Sie vermisst ihre Arbeit, ihre Freunde, ihre Lerngruppe und ich will ehrlich sein: Ich wünsche mir, dass sie ''mich'' vermisst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leider habe ich jetzt die Hoffnung aufgegeben, dass es so bald etwas wird, mit dem Aufleben dieser Meditationsgruppe. Wir sind nur zu schnell auf das Thema gekommen, dass sie nicht gänzlich auf den Stützpunkt zurückwill, dass die Hexenmeister nur Schlechtes wollen, sich von der Regierung hin und her schubsen lassen und in unnötige Gefahren gedrängt werden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber einen Punkt hat Norina vergessen: Jeder, auch jeder Hexenmeister, hat das Recht, eine eigene Entscheidung zu treffen und zwar immer und zu jedem Zeitpunkt. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damals als Norina auf diesen Auftrag mit ihrer Lerngruppe geschickt wurde, hätte sie deutlicher ablehnen können. Sie war verantwortlich für diese Menschen und zwar aus dem Grund, weil sie verantwortungsbewusst ''ist''. Doch trotz ihres gesunden Menschenverstandes versucht sie, es allen recht zu machen. Norina möchte niemanden gegen sich aufbringen. Damals hat sie unserer Hausmeisterin einmal gesagt: Meine Lerngruppe ist nicht bereit für dieser Auftrag. Aber statt sich danach von Jolina breitschlagen zu lassen, hätte sie darauf beharren sollen, sich selbst in ihrer Entscheidung als Verantwortliche vertrauen, für ihre Überzeugung einstehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das habe ich Norina gesagt. War das falsch? Ich wollte sie nicht verletzen, nur dass sie die Wahrheit sieht. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem tut sich einiges auf dem Stützpunkt. Die Politik der Hexenmeister ist in einer Umbruchphase. Wir sehen es in Deutschland, wo gerade Gilbert Kamusella gestürzt wurde und nun all seine intriganten Machenschaften ans Licht kommen. Die Position der Hausmeister wird in Frage gestellt. Natürlich will ich nicht behaupten, dass unsere Jolina Tanqillita vergleichbar mit Kamusella ist. Trotzdem regen diese Ereignisse zu Hinterfragungen an und tragen dazu bei, dass sich auch in anderen europäischen Ländern etwas verändert. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch ich möchte mich dafür einsetzen, dass wir ein paar Schritte vorwärtsgehen. Morgen ist wieder eine Vollversammlung der Hexenmeister, bei der Rafael und ich eine Rede vorbereitet haben. Ich bin gespannt wie das ankommt und was das auslöst. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vielleicht hört Norina ja auch zu … &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Antiphase_-_Hexenmeister_in_Italien&amp;diff=12168</id>
		<title>Antiphase - Hexenmeister in Italien</title>
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		<updated>2015-02-10T08:53:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: /* Nebencharaktere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Runde wird mit Idee-Szenario-Karten ([http://www.sphaerenmeisters-spiele.de/Idee-Ad-Astra]) gespielt und basiert auf Anna Tulkes Fantasy-Buchreihe &amp;quot;Antiphase&amp;quot; ([http://www.annatulke.de/antiphase/]). Im 22. Jahrhundert haben die Menschen Europa in eine Betonwüste verwandelt. Das Wetter spielt verrückt. Infolge von Atomkriegen sind die &amp;quot;Unken&amp;quot; entstanden, Menschen mit verbrannt aussehender Haut. Annas Bücher spielen in Deutschland und erzählen von den beiden Freunden Grey und Paul, die ihr magisches Potential entdecken und im geheimen Stützpunkt der  Hexenmeisterihre Ausbildung beginnen. Die Rollenspielrunde allerdings haben die Autorin (hier unter dem Namen &amp;quot;Sterndiebin&amp;quot;) und [[Benutzer:Larrine]] nach Italien verlegt, um nicht von der Handlung der Buchreihe beeinflusst zu werden und umgekehrt. Magier definieren sich in dieser Welt über das Beherrschen der Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. In jedem Land Europas gibt es einen geheimen Stützpunkt. Dass Hexenmeister existieren, ist nicht allgemein bekannt, doch die Regierungen der einzelnen Länder nutzen gern deren Macht. Einzige Ausnahme ist der Vatikan, der Magie für Ketzerei hält. Das macht es nicht leicht für die Hexenmeister von Rom, die sich unterdirdisch auf dem nicht-katholischen Friedhof ([[http://www.schwarzaufweiss.de/rom-reisefuehrer/cimiterio_acattolico.htm]) eingerichtet haben. Dort träumt der junge [[Andrea Loredan]] davon, ein magischer Architekt zu werden. [[Norina Orefice]] dagegen hat den Hexenmeistern den Rücken gekehrt und verdient ihr Geld als Eisverkäuferin. Doch lange wird sie sich aus dem Kampf nicht heraushalten können... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Chronik = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. [[Mamas Spezialsoße]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. [[Geburtstagszauber]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. [[Kaufen Sie Eis!]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. [[Der Tourist]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. [[Hilfe]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. [[Ein Deal mit dem Ami]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. [[Die rotgelockte Muse]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Charaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Andrea Loredan]], Element: Luft, Alter: 16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Norina Orefice]], Element: Wasser, Alter: 21 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Nebencharaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Stanley Rickman''' alias ''Stanrick'', Element: Feuer, Alter: 76 &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Amerikanischer Tourist, der seine Fähigkeiten erst im hohen Alter bei seiner Italienreise entdeckt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vincenzo Emanuele Loredan''', Element: Wasser, Alter: 23 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Bruder und Lehrmeister für den Wasserbändigerkurs ''Fortgeschritte II''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Rafael Contelli''', Element: Luft, Alter: 25 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schürzenjäger und Lehrmeister für den Luftbändigerkurs ''Anfänger''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Angelina Maria Loredan''' alias ''Donna Loredan'' oder ''Mamma'', Element: keins, Alter: 40&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas (zu) fürsorgliche Mutter&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Jolina Tranquillita''', Element: Erde, Alter: 55&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hausmeisterin des italienischen Stützpunktes mit ihrem Tierbegleiter Phillippo, dem Waschbär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Serina Tranquillita''', Element: Erde, Alter: 18&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tochter der Hausmeisterin und Andreas &amp;quot;rotgelockte Muse&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Paola Furiosa''' Element: Feuer, Alter: 27 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lehrmeisterin für den Feuerbändigerkurs ''Anfänger''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Antiphase_-_Hexenmeister_in_Italien&amp;diff=12167</id>
		<title>Antiphase - Hexenmeister in Italien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Antiphase_-_Hexenmeister_in_Italien&amp;diff=12167"/>
		<updated>2015-02-10T08:52:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: /* Nebencharaktere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Runde wird mit Idee-Szenario-Karten ([http://www.sphaerenmeisters-spiele.de/Idee-Ad-Astra]) gespielt und basiert auf Anna Tulkes Fantasy-Buchreihe &amp;quot;Antiphase&amp;quot; ([http://www.annatulke.de/antiphase/]). Im 22. Jahrhundert haben die Menschen Europa in eine Betonwüste verwandelt. Das Wetter spielt verrückt. Infolge von Atomkriegen sind die &amp;quot;Unken&amp;quot; entstanden, Menschen mit verbrannt aussehender Haut. Annas Bücher spielen in Deutschland und erzählen von den beiden Freunden Grey und Paul, die ihr magisches Potential entdecken und im geheimen Stützpunkt der  Hexenmeisterihre Ausbildung beginnen. Die Rollenspielrunde allerdings haben die Autorin (hier unter dem Namen &amp;quot;Sterndiebin&amp;quot;) und [[Benutzer:Larrine]] nach Italien verlegt, um nicht von der Handlung der Buchreihe beeinflusst zu werden und umgekehrt. Magier definieren sich in dieser Welt über das Beherrschen der Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. In jedem Land Europas gibt es einen geheimen Stützpunkt. Dass Hexenmeister existieren, ist nicht allgemein bekannt, doch die Regierungen der einzelnen Länder nutzen gern deren Macht. Einzige Ausnahme ist der Vatikan, der Magie für Ketzerei hält. Das macht es nicht leicht für die Hexenmeister von Rom, die sich unterdirdisch auf dem nicht-katholischen Friedhof ([[http://www.schwarzaufweiss.de/rom-reisefuehrer/cimiterio_acattolico.htm]) eingerichtet haben. Dort träumt der junge [[Andrea Loredan]] davon, ein magischer Architekt zu werden. [[Norina Orefice]] dagegen hat den Hexenmeistern den Rücken gekehrt und verdient ihr Geld als Eisverkäuferin. Doch lange wird sie sich aus dem Kampf nicht heraushalten können... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Chronik = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. [[Mamas Spezialsoße]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. [[Geburtstagszauber]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. [[Kaufen Sie Eis!]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. [[Der Tourist]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. [[Hilfe]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. [[Ein Deal mit dem Ami]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
7. [[Die rotgelockte Muse]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Charaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Andrea Loredan]], Element: Luft, Alter: 16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Norina Orefice]], Element: Wasser, Alter: 21 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Nebencharaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Stanley Rickman''' alias ''Stanrick'', Element: Feuer, Alter: 76 &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Amerikanischer Tourist, der seine Fähigkeiten erst im hohen Alter bei seiner Italienreise entdeckt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vincenzo Emanuele Loredan''', Element: Wasser, Alter: 23 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Bruder und Lehrmeister für den Wasserbändigerkurs ''Fortgeschritte II''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Rafael Contelli''', Element: Luft, Alter: 25 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schürzenjäger und Lehrmeister für den Luftbändigerkurs ''Anfänger''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Angelina Maria Loredan''' alias ''Donna Loredan'' oder ''Mamma'', Element: keins, Alter: 40&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas (zu) fürsorgliche Mutter&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Jolina Tranquillita''', Element: Erde, Alter: 55&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hausmeisterin des italienischen Stützpunktes mit ihrem Tierbegleiter Phillippo, dem Waschbär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Serina Tranquillita''', Element: Erde, Alter: 18&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tochter der Hausmeisterin und Andreas &amp;quot;rotgelockte Muse&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Paola Furiosa''' Element: Feuer, Alter: 27 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lehrmeisterin für den Luftbändigerkurs ''Anfänger''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu [[Fachbereich Freunde&amp;amp;Verbündete]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
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		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Die_rotgelockte_Muse&amp;diff=12166</id>
		<title>Die rotgelockte Muse</title>
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		<updated>2015-02-10T08:46:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Stanrick: &amp;quot;Glaub einem, der 40 Jahre mit der besten Frau der Welt verheiratet war.&amp;quot;''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Andrea: &amp;quot;Hildegard von Bingen?&amp;quot; ''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''Stanrick: &amp;quot;So alt bin ich nun auch wieder nicht!&amp;quot; ''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Freitag, 27.08.2114'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Stanley Rickman:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Dieser Grünschnabel ist vorlaut, ungeduldig und hat keine Ahnung! Man sollte wirklich meinen, in einem Land, das in dem Ruf steht, die besten Liebhaber der Welt zu beherbergen, sollte ein junger Mann etwas mehr Respekt vor der holden Weiblichkeit gelernt haben - und Manieren im Umgang mit ihnen. Aber nein, Andrea nimmt sich diesen Schmierlappen von einem Lehrer zum Vorbild... Wer überprüft eigentlich die Qualifikation dieser sogenannten Lehrmeister auf diesem Stützpunkt? Darf einfach jeder, der mit ein bisschen Wind in der Gegend rumwedeln kann, unterrichten? Alles muss man selbst machen. Nur gut, dass ich darauf bestand, den Jungen unter meine Fittiche nehmen zu dürfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Meine eigene Ausbildung macht offenbar ganz gute Fortschritte. Mit der Feuermagie ist es wie mit jeder Waffe - es kommt auf Fingerspitzengefühl an. Nach einer Woche ist es mir gelungen, eine Kerze kontrolliert anzuzünden, ohne sie gleich komplett niederzubrennen - oder den Tisch dazu. Meine junge Lehrerin hat ein gutes Händchen, das muss ich zugeben. Und es beruhigt zu wissen, dass jemand mit Wasserkraft neben mir steht, damit kein Unglück passiert. Safty first! Das sollten sie gerade hier berücksichtigen, wo so viele junge, unbeherrschte Menschen zusammenkommen! Und der Feind offenbar direkt vor der Haustür sitzt. Typisch für diese verbohrten Papisten, die Hexenmeister zu verteufeln, nur weil sie nicht in ihr beschränktes Weltbild passen. Wer schon meint, man bräuchte einen Stellvertreter Gottes auf Erden, wo doch jeder Gläubige die Stimme des Herren hören kann, wenn er nur will! Unnatürlich, sowas! Nun, ich werde die Geheimhaltung wahren, das ist Ehrensache!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Schließlich stand meine erste Lektion für Andrea an. Der Bengel versuchte, sich vor mir zu verstecken und krackelte an einem Liebesbrief. &amp;quot;Meine rotgelockte Muse&amp;quot; - er glaubte, das Mädchen mit solchen Allgemeinplätzen beeindrucken zu können, die allein verraten, dass er nichts im Mindesten über sie weiß und nur auf ihr hübsches Äußeres fixiert ist. Nicht mal ihren Namen wusste er! Aber er kann sich ja nicht einmal meinen Namen merken. Er hat es geschafft, meinen Vor- und Nachnamen zu &amp;quot;Stanrick&amp;quot; zu verhonepipeln. Mr. Rickman, heißt das! Keine Manieren! Nun, aber ich habe doch eine Schwäche für naive junge Verliebte, die noch keine Ahnung haben, wie sehr sie das Leben beuteln wird. Also beschloss ich, Andrea an meiner Erfahrung teilhaben zu lassen. Immerhin hat es meine geliebte Angela 40 Jahre mit mir ausgehalten, obwohl uns mein Beruf kaum Zeit für Zweisamkeiten ließ. Aber es ist die Frage, wie man diese gemeinsamen Minuten nutzt! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Natürlich mögen Frauen Komplimente. Auch über ihr Äußeres. Aber Andrea tut gut daran, etwas mehr Interesse daran zu zeigen, was im Innern dieses Mädchens passiert. Ich denke nämlich nicht, dass er so ein Typ ist, der mit einer Reihe von Eroberungen glücklich wird. Er sucht wirklich die wahre Liebe, God bless him! Also habe ich ihm eine Lektion erteilt, wie man durch geschicktes Befragen der richtigen Zeugen einige nützliche Informationen ermitteln kann: Andreas Angebetete heißt Celina, ist älter als er - nicht ideal, so unreif, wie der Junge ist - und ist die Tochter der Leiterin des Stützpunkts, die Dame mit dem racoon. Sie hat etwas später als Andrea ihre magische Fähigkeit entdeckt (ich bin übrigens offenbar einer der ältesten, bei dem diese Gottesgabe &amp;quot;ausgebrochen&amp;quot; ist). So viel ist schon mal klar: Andrea hat sich kein leichtes Ziel gesetzt. Nun versuchte ich ihm die Wichtigkeit des richtigen Timings zu vermitteln. Aber der Junge hat einfach keine Beherrschung! Ehe ich es mich versah, stürmte er zu dem Mädel hinüber mit einem lächerlich leicht zu durchschauenden Vorwand. Natürlich flog er gleich auf. Dass ihm das Mädchen nicht gleich einen endgültigen Korb gab, hat weniger mit Andreas Charme als mit ihrer Nachsicht zu tun. Nun, vielleicht ergibt sich auf der politischen Versammlung eine bessere Gelegenheit für Andrea - wenn er gefälligst auf Leute hört, die älter und weiser sind als er!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Andrea'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebes Tagebuch,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
seit fast einer Woche bin ich dem Bösen schon entkommen. Stanricks geplante Ich-bringe-dir-Manieren-bei-Lektionen haben bisher nicht in seinen Lernplan mit Norina gepasst. Und ausgerechnet heute musste doch noch die erste Stunde mit ihm fest eingeplant werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist nämlich so, dass ich gar keine Zeit für solche Sachen habe. Neben dem intensiven Training, beschäftigt mich, wie du aus meinem letzten Eintrag weißt, ein rothaariges Mädchen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Grund, warum ich dir die Tage über nicht geschrieben habe, ist der, dass ich immer nur an sie denken musste. Bisher konnte ich diese Schönheit noch nicht für mich gewinnen, aber genau deshalb beschloss ich, ihr einen romantischen Liebesbrief zu schreiben, ganz altmodisch auf Papier. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür setzte ich mich in eine der Nischen, die auf dem Gang zur Stützpunktbibliothek in den Wänden eingelassen sind. Neben der Eigenschaft, besonders gemütlich zu sein, haben diese Nischen auch noch einen anderen Vorteil: Man wird fast unsichtbar (und das ganz ohne Magie). Vor Stanrick war ich also im Zweifel auch noch eine Weile sicher. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du kannst dir ja denken, dass der alte Ami mich aber schon bald aufgespürt hatte, bzw. gab ich mich dann doch zu erkennen, nachdem er drei Mal an mir vorbeirannt war. Tragischerweise fiel mir dabei mein Papierstapel auf den Boden und mein unfertiger Brief segelte direkt vor Stanricks Füße. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der für meinen Geschmack viel zu neugierige und grimmige Opa hatte sofort etwas daran auszusetzen. „Du kannst sie doch nicht mit meine rotgelockte Muse ansprechen.“, meinte er.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich finde diese Bezeichnung immer noch passend, egal was Stanrick oder irgendwer sonst sagt. Denn das Mädchen inspiriert mich, noch nie hab ich so viele neue Baupläne entworfen. Wie dem auch sei, Stanrick setzte sich in den Kopf, mir helfen zu müssen. Seine erste Lektion bestand also darin, mir zu zeigen, wie ich eine Frau besser kennenlernen kann. (Wusstest du, dass er 150 Jahre mit seiner eigenen Frau, Hildegard, verheiratet war? Das ist unglaublich!)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weil ich mein Mädchen oft in der Speisekammer sah, beschlossen wir, dorthin zu gehen, sie ein bisschen zu beobachten und herauszufinden, wie ihr richtiger Name war. Ja, ich gebe zu, das hätte ich schon längst erkunden sollen. Aber was ist schon ein realer Name, wenn man die rotgelockte Muse sein kann?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir setzten uns also zu Paola Furiosa und aßen Spaghetti. Dabei musste ich extrem aufpassen, denn meine Muse redete tatsächlich mit einem anderen Kerl. Du weißt, ich wurde schon einmal von einer Angebeteten böse betrogen, die mir erst einen Kuss raubte und sich dann auf diesen Sunnyboy einließ statt auf mich. Und das obwohl ich mindestens genauso smart bin.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Paola wusste tatsächlich, wer das Mädchen war und als ich es erfuhr, fiel ich aus allen Wolken. Sie ist die Tochter der Hausmeisterin! Und ihren Namen werde ich nun garantiert nicht mehr vergessen: Serena Tanqullita. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt auch eine logische Erklärung dafür, warum wir sie vorher noch nicht gesehen haben. Ihre Eltern sind getrennt. Ihr Vater ist ein normaler Mensch, bei dem sie gewohnt hat, bis sie ihre eigenen Hexenmeisterfähigkeiten entdeckte. Meine Muse ist genau wie ihre Mutter eine Erdbändigerin. Im Moment ist sie noch im Anfängerkurs, aber bei solch guten Genen wird es bestimmt nicht lang dauern, bis sie aufsteigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedenfalls konnte ich mich ihrem Bann bald darauf nicht mehr entziehen, vor allem nachdem der Typ, der neben ihr gesessen hatte, aufstand und sie ihm zum Abschied kaum eines Blickes würdigte. Stanrick hatte mir geraten, mich bei der Vollversammlung der italienischen Hexenmeister zu ihr zu setzen, um mit ihr über die dort angesprochenen Themen zu sprechen. Aber bis nächsten Dienstag konnte ich unmöglich warten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich stand also auf und ging zu ihr. Vielleicht überrascht es dich schon gar nicht mehr, aber als ich dann bei ihr war, redete ich nur Unsinn. Erst wollte ich ihr weißmachen, dass ich eine Umfrage über Spaghettisoßen machen würde. Das hat sie mir selbstverständlich nicht abgekauft. Also hab ich es als nächstes mit der Wahrheit versucht und ihr gestanden, dass ich so toll finde und leider auch, dass sie meine rotgelockte Muse ist. (Ich verstehe wirklich nicht, warum dieser Name so schlecht ankommt.)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Na ja, die Ehrlichkeit schien ihr zumindest besser zu gefallen als meine, von Rafael gelernten, Anmachsprüche. Ich fragte sie sogar nach ihrem Buch, was sie las. Und als ich erfuhr, dass es von Hildegard von Bingen geschrieben worden war, wusste ich, was ich zu tun hatte. Ich beschloss, diese Klosterfrau zu unserem nächsten Gesprächsthema werden zu lassen. Am Wochenende würde ich recherchieren und mein Bruder Franco, der sowieso immer in der Unibibliothek hängt, konnte mir sicher dabei helfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich muss aber zugeben, dass auch Stanrick heute ganz nett zu mir war. Als ich dann wieder von Serenas Seite wich, und ich gebe zu, ich war etwas wacklig auf den Beinen, spendierte er mir tatsächlich einen Nachtisch und sprach mir Mut zu.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis demnächst!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dein Andrea&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Norina:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ich hatte ja damit gerechnet, dass Vincenzo das Thema Rückkehr auf den Stützpunkt anschneiden wird, seit ich Mister Rickman unterrichte. Aber dass er mich so hart angreift, das hätte ich nie erwartet. Wie kann er mir das antun? Was bildet er sich ein? Mir vorzuwerfen, ich rede den Leuten nur nach dem Mund, dass ich mit dran Schuld bin, was Mariella und den anderen passiert ist! Dass ich zu schnell aufgegeben habe und es dieser verdammten Hausmeisterin recht machen wollte. So ein Arschloch! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Vincenzo ist also auch nur ein Hexenmeister wie alle anderen. So arrogant! Was soll das heißen, ich verschwende mein Talent. Ich bin gerne unter &amp;quot;normalen&amp;quot; Menschen. Mein Eis bringt ein Stück Freude auf diese Welt, die wir alle so vermurkst haben. Das Geschenk der Kühle in diesem unendlichen heißen Sommer. Was, bitte schön, machen denn die tollen Hexenmeister? Mein Beitrag mag klein sein, aber nützlich. Ich liebe meinen Beruf und ich liebe meine Kunden. Und da redet mir keiner rein. Ich habe Donna Tranquillita damals deutlich gesagt, dass die Seniorengruppe noch nicht so weit ist, um diesen Auftrag zu übernehmen. Es vielleicht nie sein wird. Aber: &amp;quot;Niemand wird eine Gruppe Rentner verdächtigen, harmlose Touristen. Sie werden sicherer sein als alle anderen.&amp;quot; Ja, so sieht's aus! Mariella ist an einem Herzinfarkt gestorben und die anderen verrotten in einem chinesischen Gefängnis! Sie sollten zu Hause sein und mit ihren Enkeln spielen! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Nein, so lange diese Tussi Leute zu solchen Aufträgen schickt, werde ich nicht an den Stützpunkt zurückkehren. Da kann Vincenzo tausend Schnecken in Marios Garten aussetzen, um ihm zu zeigen, wie überfordert er mit allem ist. Ich drücke mich vor Verantwortung? Was ist mit der Verantwortung der Hexenmeister gegenüber ihren Mitmenschen? Sobald Mister Rickman seine Kräfte im Griff hat, wird mich niemand mehr aus meinem Eiswagen herauskriegen. Und außer Andrea kommt mir auch niemand hinein. So!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ich wollte ja auch nur den Jungen ein wenig beschützen, als ich ihm und Mister Rickman auf ihrer ersten &amp;quot;Manierenstunde&amp;quot; in die Speisekammer gefolgt bin. Notfalls eingreifen und den Ami ablenken, damit Andrea flüchten kann. Aber eigentlich sah es nicht so aus, als würde er Andrea schrecklich quälen. Und dann lauerte mir Vincenzo auf ...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Er kennt mich doch kaum, wie kann er mich so durchschauen? So zielsicher in die Wunde stochern? Natürlich habe ich Angst. Aber vor etwas anderem, als er denkt. Natürlich können wir mit unseren Kräften Gutes tun. Aber wenn mich die Menschen dann wieder so ansehen wie Babbo damals? Gott, wie ich Vincenzo hasse! Wie ich mich selbst hasse! Ja, ich hätte drauf bestehen sollen. Ich bin die Expertin, mein Wort zählt und wenn mir Tranquillita nicht vertraut, meinem Urteil nicht vertraut, dann hätte ich gehen sollen. Das hätte ich tun müssen, ein Ultimatum stellen. Stattdessen bin ich gegangen, als es zu spät war. Wie ein beleidigtes Kind. Hat sich die Hausmeisterin wirlich geändert? Können sich die Hexenmeister verändern? Wenn es mehr gäbe wie Vincenzo, vielleicht. Verdammter Kerl!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
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		<title>Nebencharaktere</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Stanley Rickman''' alias ''Stanrick'', Element: Feuer, Alter: 76 &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Amerikanischer Tourist, der seine Fähigkeiten erst im hohen Alter bei seiner Italienreise entdeckt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vinecnzo Emanuele Loredan''', Element: Wasser, Alter: 23 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Bruder und Lehrmeister für den Wasserbändigerkurs ''Fortgeschritte II''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Rafael Contelli''', Element: Luft, Alter: 25 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schürzenjäger und Lehrmeister für den Luftbändigerkurs ''Anfänger''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Angelina Maria Loredan''' alias ''Donna Loredan'' oder ''Mamma'', Element: keins, Alter: 40&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas (zu) fürsorgliche Mutter&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Jolina Tranquillita''', Element: Erde, Alter: 55&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hausmeisterin des italienischen Stützpunktes mit ihrem Tierbegleiter Phillippo, dem Waschbär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
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		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Nebencharaktere&amp;diff=12045</id>
		<title>Nebencharaktere</title>
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		<updated>2014-08-31T17:04:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Stanley Rickman''', Element: Feuer, Alter: 76 &amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Amerikanischer Tourist, der seine Fähigkeiten erst im hohen Alter bei seiner Italienreise entdeckt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Vinecnzo Emanuele Loredan''', Element: Wasser, Alter: 23 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas Bruder und Lehrmeister für den Wasserbändigerkurs ''Fortgeschritte II''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Rafael Contelli''', Element: Luft, Alter: 25 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schürzenjäger und Lehrmeister für den Luftbändigerkurs ''Anfänger''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Angelina Maria Loredan''' alias ''Donna Loredan'' oder ''Mamma'', Element: keins, Alter: 40&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andreas (zu) fürsorgliche Mutter&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Jolina Tranquillita''', Element: Erde, Alter: 55&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hausmeisterin des italienischen Stützpunktes mit ihrem Tierbegleiter Phillippo, dem Waschbär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
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		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Antiphase_-_Hexenmeister_in_Italien&amp;diff=12044</id>
		<title>Antiphase - Hexenmeister in Italien</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: /* Die Charaktere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Runde wird mit Idee-Szenario-Karten ([http://www.sphaerenmeisters-spiele.de/Idee-Ad-Astra]) gespielt und basiert auf Anna Tulkes Fantasy-Buchreihe &amp;quot;Antiphase&amp;quot; ([http://www.annatulke.de/antiphase/]). Im 22. Jahrhundert haben die Menschen Europa in eine Betonwüste verwandelt. Das Wetter spielt verrückt. Infolge von Atomkriegen sind die &amp;quot;Unken&amp;quot; entstanden, Menschen mit verbrannt aussehender Haut. Annas Bücher spielen in Deutschland und erzählen von den beiden Freunden Grey und Paul, die ihr magisches Potential entdecken und im geheimen Stützpunkt der  Hexenmeisterihre Ausbildung beginnen. Die Rollenspielrunde allerdings haben die Autorin (hier unter dem Namen &amp;quot;Sterndiebin&amp;quot;) und [[Benutzer:Larrine]] nach Italien verlegt, um nicht von der Handlung der Buchreihe beeinflusst zu werden und umgekehrt. Magier definieren sich in dieser Welt über das Beherrschen der Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. In jedem Land Europas gibt es einen geheimen Stützpunkt. Dass Hexenmeister existieren, ist nicht allgemein bekannt, doch die Regierungen der einzelnen Länder nutzen gern deren Macht. Einzige Ausnahme ist der Vatikan, der Magie für Ketzerei hält. Das macht es nicht leicht für die Hexenmeister von Rom, die sich unterdirdisch auf dem nicht-katholischen Friedhof ([[http://www.schwarzaufweiss.de/rom-reisefuehrer/cimiterio_acattolico.htm]) eingerichtet haben. Dort träumt der junge [[Andrea Loredan]] davon, ein magischer Architekt zu werden. [[Norina Orefice]] dagegen hat den Hexenmeistern den Rücken gekehrt und verdient ihr Geld als Eisverkäuferin. Doch lange wird sie sich aus dem Kampf nicht heraushalten können... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Chronik = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Mamas Spezialsoße]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Geburtstagszauber]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kaufen Sie Eis!]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Der Tourist]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Hilfe]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Charaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Andrea Loredan]], Element: Luft, Alter: 16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Norina Orefice]], Element: Wasser, Alter: 21 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Nebencharaktere]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Antiphase_-_Hexenmeister_in_Italien&amp;diff=12043</id>
		<title>Antiphase - Hexenmeister in Italien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Antiphase_-_Hexenmeister_in_Italien&amp;diff=12043"/>
		<updated>2014-08-31T16:52:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: /* Die Charaktere */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Runde wird mit Idee-Szenario-Karten ([http://www.sphaerenmeisters-spiele.de/Idee-Ad-Astra]) gespielt und basiert auf Anna Tulkes Fantasy-Buchreihe &amp;quot;Antiphase&amp;quot; ([http://www.annatulke.de/antiphase/]). Im 22. Jahrhundert haben die Menschen Europa in eine Betonwüste verwandelt. Das Wetter spielt verrückt. Infolge von Atomkriegen sind die &amp;quot;Unken&amp;quot; entstanden, Menschen mit verbrannt aussehender Haut. Annas Bücher spielen in Deutschland und erzählen von den beiden Freunden Grey und Paul, die ihr magisches Potential entdecken und im geheimen Stützpunkt der  Hexenmeisterihre Ausbildung beginnen. Die Rollenspielrunde allerdings haben die Autorin (hier unter dem Namen &amp;quot;Sterndiebin&amp;quot;) und [[Benutzer:Larrine]] nach Italien verlegt, um nicht von der Handlung der Buchreihe beeinflusst zu werden und umgekehrt. Magier definieren sich in dieser Welt über das Beherrschen der Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. In jedem Land Europas gibt es einen geheimen Stützpunkt. Dass Hexenmeister existieren, ist nicht allgemein bekannt, doch die Regierungen der einzelnen Länder nutzen gern deren Macht. Einzige Ausnahme ist der Vatikan, der Magie für Ketzerei hält. Das macht es nicht leicht für die Hexenmeister von Rom, die sich unterdirdisch auf dem nicht-katholischen Friedhof ([[http://www.schwarzaufweiss.de/rom-reisefuehrer/cimiterio_acattolico.htm]) eingerichtet haben. Dort träumt der junge [[Andrea Loredan]] davon, ein magischer Architekt zu werden. [[Norina Orefice]] dagegen hat den Hexenmeistern den Rücken gekehrt und verdient ihr Geld als Eisverkäuferin. Doch lange wird sie sich aus dem Kampf nicht heraushalten können... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Chronik = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Mamas Spezialsoße]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Geburtstagszauber]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kaufen Sie Eis!]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Der Tourist]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Hilfe]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Charaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Andrea Loredan]], Element: Luft, Alter: 16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Norina Orefice]], Element: Wasser, Alter: 21 &lt;br /&gt;
- [[Nebencharaktere]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu [[Fachbereich Freunde&amp;amp;Verbündete]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Hilfe&amp;diff=12042</id>
		<title>Hilfe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Hilfe&amp;diff=12042"/>
		<updated>2014-08-31T16:51:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Nachtrag 23.08.2114'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andrea:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gestern wurde bei uns zu Hause bei einer wohlverdienten Pizza besprochen, was mit dem Amerikaner passieren soll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offensichtlich ist er ein Feuerbändiger. Dass jedoch wie er im Alter von 76 Jahren zu erfahren, ist ziemlich heftig. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich will nicht dabei sein, wenn er wirklich realisiert, dass er magisch ist. Der Pyramide sei Dank muss ich mich als Anfänger nicht um so etwas kümmern. Selbst dann nicht, wenn ich unmittelbar mit dieser Sache zu tun hatte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Bruder, aber auch Paola und nicht zuletzt die Hausmeisterin Jolina hielten es für das Beste, Norina in der Sache um Hilfe zu bitten. Warum?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weil Norinas Aufgabe war, sich um die Menschen zu kümmern, die erst im hohen Alter ihre Kraft entdecken oder einfach zu Problemfällen wurden. Und Stanrick entspricht beidem!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vincenzo war erleichtert, dass sich Norina hat überreden lassen. Immerhin will sie partout nicht zurück auf den Stützpunkt. Aber bis die Lage mit Stanrick stabil geworden ist, wird sie uns helfen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich bin schon auf die ersten Berichte gespannt. Das wird sicherlich ein totales Chaos!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu [[Antiphase - Hexenmeister in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Antiphase_-_Hexenmeister_in_Italien&amp;diff=12041</id>
		<title>Antiphase - Hexenmeister in Italien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Antiphase_-_Hexenmeister_in_Italien&amp;diff=12041"/>
		<updated>2014-08-31T16:50:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: /* Chronik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Runde wird mit Idee-Szenario-Karten ([http://www.sphaerenmeisters-spiele.de/Idee-Ad-Astra]) gespielt und basiert auf Anna Tulkes Fantasy-Buchreihe &amp;quot;Antiphase&amp;quot; ([http://www.annatulke.de/antiphase/]). Im 22. Jahrhundert haben die Menschen Europa in eine Betonwüste verwandelt. Das Wetter spielt verrückt. Infolge von Atomkriegen sind die &amp;quot;Unken&amp;quot; entstanden, Menschen mit verbrannt aussehender Haut. Annas Bücher spielen in Deutschland und erzählen von den beiden Freunden Grey und Paul, die ihr magisches Potential entdecken und im geheimen Stützpunkt der  Hexenmeisterihre Ausbildung beginnen. Die Rollenspielrunde allerdings haben die Autorin (hier unter dem Namen &amp;quot;Sterndiebin&amp;quot;) und [[Benutzer:Larrine]] nach Italien verlegt, um nicht von der Handlung der Buchreihe beeinflusst zu werden und umgekehrt. Magier definieren sich in dieser Welt über das Beherrschen der Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. In jedem Land Europas gibt es einen geheimen Stützpunkt. Dass Hexenmeister existieren, ist nicht allgemein bekannt, doch die Regierungen der einzelnen Länder nutzen gern deren Macht. Einzige Ausnahme ist der Vatikan, der Magie für Ketzerei hält. Das macht es nicht leicht für die Hexenmeister von Rom, die sich unterdirdisch auf dem nicht-katholischen Friedhof ([[http://www.schwarzaufweiss.de/rom-reisefuehrer/cimiterio_acattolico.htm]) eingerichtet haben. Dort träumt der junge [[Andrea Loredan]] davon, ein magischer Architekt zu werden. [[Norina Orefice]] dagegen hat den Hexenmeistern den Rücken gekehrt und verdient ihr Geld als Eisverkäuferin. Doch lange wird sie sich aus dem Kampf nicht heraushalten können... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Chronik = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Mamas Spezialsoße]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Geburtstagszauber]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kaufen Sie Eis!]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Der Tourist]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Hilfe]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Charaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Andrea Loredan]], Element: Luft, Alter: 16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Norina Orefice]], Element: Wasser, Alter: 21 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Der_Tourist&amp;diff=12040</id>
		<title>Der Tourist</title>
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		<updated>2014-08-31T16:49:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''23.08.2114'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andrea:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebes Tagebuch, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach meinem ersten Einsatz in Norinas Eiswagen, war ich am nächsten Tag noch ganz geblendet von all den Eindrücken. Vor allem die selbsterschaffene Architkekturkunst aus leckerem Milcheis ließ mich so schnell nicht wieder los. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer hätte gedacht, dass heute aber noch etwas viel Aufregenderes passieren würde?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentlich begann der Vormittag ganz normal. In Meister Rafaels Luftbändigerkurs sind wir mal wieder die Pyramide hochgeflogen. Habe ich davon schon mal erzählt?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Stützpunkt der italienischen Hexenmeister befindet sich auf dem nicht-katholischen Friedhof Roms. Wir haben uns dort in den unterirdischen Tunneln breit gemacht. Dort kommt man nur durch eine Portalbarriere rein. Hat man die aber erst einmal durchquert, kann man sogar oberhalb auf dem Friedhof einiges mehr sehen, z.B. trainierende Hexenmeister. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oben gibt es pompöse Bauwerke. Unter anderem eine riesige Steinpyramide, die so steil ist, dass kein normaler Mensch, der noch bei Verstand ist, auf die Idee kommen würde, sie zu erklimmen. Zum Glück sind Hexenmeister alles andere als normal. Und für uns Luftbändiger ist es eine der leichtesten Übungen, auf die Spitze der Pyramide zu gelangen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum gebe ich ja zu, dass ich mich auch ein wenig schäme. Ich stand nämlich gedankenverloren da oben, als mich Meister Rafaels Ruf von unten zurück in die Realität riss. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dem Schrei erschreckte ich mich so sehr, dass ich die Kontrolle verlor. Die Kontrolle über meine Luftmagie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort geriet ich aus dem Gleichgewicht. Die Schwerkraft packte nach mir. Und ich fiel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich konnte keinen Halt finden, rutschte immer weiter hinab. So schnell, dass es mir die Luft aus der Lunge drückte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst kurz vor dem endgültigen Absturz, griff Meister Rafael ein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er half mir, beim Aufprall nicht zu sterben. Sanft landete ich deswegen aber noch lange nicht. Und seine Geschimpfe über meine Unachtsamkeit klingelt mir noch jetzt in den Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rafael musste mich natürlich gleich bei meinem Bruder Vincenzo verpfeifen. Wir treffen ihn immer beim Mittagsessen in der Speisekammer. (Das nennt sich wirklich so, obwohl es nur eine Kantine ist.)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weil mein Bruder als Lehrmeister mittags meistens auch etwas neue Kraft tanken muss, fehlt ihm die Energie, sich mit mir oder Rafael zu streiten. Der Unterricht schlaucht ihn, auch wenn sich das nie eingesteht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Meister hat sich jedenfalls nicht um meine aufgeschürften Hände gekümmert, sondern lieber sein Wissen über die Farbe von Damenunterwäsche geteilt. (Was auch nicht schlecht ist.) Darüber haben sich Vincenzo und er dann irgendwie in die Wolle bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe dann erst einmal die Heilerin aufgesucht, um meine Hände behandeln zu lassen. Bei ihrer Auseinandersetzung wollten mich Vincenzo und Rafael nicht dabei haben. Und das obwohl ich solche Streitereien gewohnt bin. Na ja, es wurde wohl zu intim, denn es ging um die Exfreundin meines Bruders …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Intim wollte die Krankenschwester mit mir zumindest nicht werden. Nachdem ich sie nach der Farbe ihrer Unterwäsche gefragt hatte, hat sie mich rausgeworfen und die Heilsalbe gleich hinterher. Ich weiß auch nicht … Bei Rafael sieht das immer so einfach aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während ich durch die abgelegenen Gänge wandelte, hörte ich schon wieder ein Geräusch. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Mal war es aber kein erschreckend lauter Schrei, sondern mehr ein beklemmendes Gemurmel, einem tiefen Brummen gleich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je näher ich mutterseelenallein und ohne jegliche Verstärkung auf die Geräusche zukam, desto bekannter schienen sie mir.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und dann sah ich ihn: Diesen schrecklichen Amerikaner von gestern. Hier. Bei den Hexenmeistern. Mitten im Geheimversteck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich bekam Panik, bewahrte aber logischer Weise einen kühlen Kopf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise schwebte ich seitlich an der Wand entlang, solange der alte Sack nicht hinsah. An der Decke angekommen verbarg ich mich in der Finsternis. Die Fackeln direkt unter mir pustete ich vorsichtshalber aus, um mich noch weiter in Dunkelheit hüllen zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Amerikaner tat genau das, was ich erwartete: Er lief unter mir hindurch, ohne mich zu bemerken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hielt die Luft an. Was tat er hier? Er hatte auf dem Stützpunkt nichts verloren und deswegen folgte ich ihm, indem ich an der Decke entlangflog.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sonderlich spannend war das aber nach fünf Minuten auch nicht mehr. Im Moment waren die Gänge menschenleer. Der Amerikaner grummelte vor sich hin. Es war an der Zeit, ihm ein wenig Angst einzujagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meine Geisterimitation brachte schon einiges. Der Alte schaudere und ich wette, er bekam eine Gänsehaut. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise ging er einfach weiter, um sich dann ''urplötzlich'' umzudrehen, als ich schon gar nicht mehr damit gerechnet habe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sah mich. Und ich schwebte an der Decke. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weil ich sowieso enttarnt war, glitt ich zum Boden hinab. Filmreif und wie eine Elfe, setzte ich meinen Fuß auf die Erde. Doch ich glaube, er hatte den Ernst der Lage nicht begriffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Herzlich Willkommen“, sagte ich würdevoll, obwohl er als Tourist alles andere als Willkommen war und ich ihn dringend loswerden musste. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn ich mich ein wenig vor ihm fürchtete, fühlte ich mich überlegen. Immerhin bin ich ein Hexenmeister und er nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwar versuchte ich ihn, zum Verschwinden zu bewegen und ihm Angst einzujagen, aber er ließ sich kaum beeindrucken. Selbst als ich auf die großen Gefahren hinwies, die hier unten lauerten und zur Demonstration ''alle'' Fackeln ausgehen ließ, erklärte er es sich mit einem Stromausfall.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ganze wurde noch absurder. Im Dunkeln verletzte er sich den Knöchel und ich stand ihm mit meiner Heilsalbe und meiner Handytaschenlampe zur Seite. Irgendwie wurde der Amerikaner jetzt ein wenig freundlicher. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich versprach ihm, dass wir gemeinsam nach dem Groundkeeper (was auch immer) suchen würden. Und eigentlich hoffte ich inständig, ihn endlich durch das Portal zurück in seine normale Welt befördern zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also wählte ich ein paar weitere abgelegene Gänge und trat mit dem Tourist durch den Ausgang. Jedenfalls dachte ich, es sei der Ausgang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit landeten wir in der Bibliothek der Hexenmeister. Und das ist einer der schlimmsten Orte, die man sich vorstellen kann. Zumindest für einen Fremden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dazu muss man wissen, dass sich die Bibliothek im prächtigsten und höchsten Gewölbe unter der Erde befindet. Die Jahrtausende alten Schätze in Form von Büchern und Regalen wurden bei der Übersiedlung hierher transportiert. Erst seit 20 Jahren wagen die italienischen Hexenmeister, dem Vatikan zu strotzen und haben sich direkt vor deren Nasen platziert. Vorher haben wir Magier uns lange im Verstecken geübt. Darum ist es umso verwunderlicher, dass der Amerikaner überhaupt auf den Stützpunkt kommen konnte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Bibliothek arbeiten viele Luftbändiger. Sie fliegen hoch zu den Regalen und gelangen an die Bücher, die für Magier anderer Elemente unerreichbar bleiben. (Auf die hohen Holzleitern, die es gibt, steigt keiner freiwillig.)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sobald wir den Lesesaal betraten, wurden wir auch schon vom Bibliotheksmeister Malcom Snyder empfangen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener machte gleich einen guten Eindruck, weil er ebenfalls aus Amerika kommt. (Aus Kansas, um genau zu sein. Ein Wirbelsturm hat ihn hergebracht, das Übliche also.)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mr. Snyder wollte die Daten des Tourists erfassen, damit er ihn gleich in der Bibliothek anmelden konnte. Endlich hörte ich mal seinen Namen, verstand aber, weil er von Natur aus nuschelte, nur so etwas wie ''Stanrick''.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich merkte Mr. Snyder schon bald, dass etwas mit seinem potentiellen Bibliothekskunden nicht stimmte. Als er Stanrick nämlich nach dessen Element fragte, wollte jener wissen, mit was für einer Technik diese fliegenden Schuhe funktionieren, die alle tragen würden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bibliothekar reagierte augenblicklich. Keine zehn Minuten später stand unsere Hausmeisterin Jolina höchstpersönlich vor uns. Auch mein Bruder und Meister Rafael waren dabei. Sie gingen wohl davon aus, ''ich'' hätte wieder einmal Ärger gemacht, denn sie straften mich mit tadelnden Blicken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht einmal der süße Tierbegleiter unserer Hausmeisterin schenkte mir Beachtung. Sonst kuschelt er immer mit mir. Der Tierbegleiter ist ein weicher Waschbär mit dem Namen Phillippo. Aber er hat nicht einmal Radau gemacht, als er Stanrick gesehen hat. Er war zu allen lieb, nur zu mir nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jolina schaffte es mit einer paar Notlügen, Stanrick aus der Bibliothek zu locken. Wir machten uns alle auf den Weg in ihr Hausmeisterbüro. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vincenzo und Rafael quetschten alle möglichen Infos über den Alten aus mir heraus. Aus irgendeinem Grund riefen sie dann auch noch nach Paola, der Lehrmeisterin für den Anfängerfeuerkurs. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mir wurde erst klar warum, als Stanrick sich im Büro total in Rage redete. Ich hörte nur mit halbem Ohr zu, da ich bei solch einem Herumgeschrei automatisch auf Durchzug schalte. Aber dann geschah etwas Unfassbares: Der Tourist rief auf einmal kreisend Feuerbälle hervor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gleich nach diesem Spektakel verlor er das Bewusstsein. Stanrick ist ein Hexenmeister!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu [[Antiphase - Hexenmeister in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Der_Tourist&amp;diff=12039</id>
		<title>Der Tourist</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Der_Tourist&amp;diff=12039"/>
		<updated>2014-08-31T16:49:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''23.08.2114'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andrea:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebes Tagebuch, &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach meinem ersten Einsatz in Norinas Eiswagen, war ich am nächsten Tag noch ganz geblendet von all den Eindrücken. Vor allem die selbsterschaffene Architkekturkunst aus leckerem Milcheis ließ mich so schnell nicht wieder los. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wer hätte gedacht, dass heute aber noch etwas viel Aufregenderes passieren würde?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentlich begann der Vormittag ganz normal. In Meister Rafaels Luftbändigerkurs sind wir mal wieder die Pyramide hochgeflogen. Habe ich davon schon mal erzählt?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Stützpunkt der italienischen Hexenmeister befindet sich auf dem nicht-katholischen Friedhof Roms. Wir haben uns dort in den unterirdischen Tunneln breit gemacht. Dort kommt man nur durch eine Portalbarriere rein. Hat man die aber erst einmal durchquert, kann man sogar oberhalb auf dem Friedhof einiges mehr sehen, z.B. trainierende Hexenmeister. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oben gibt es pompöse Bauwerke. Unter anderem eine riesige Steinpyramide, die so steil ist, dass kein normaler Mensch, der noch bei Verstand ist, auf die Idee kommen würde, sie zu erklimmen. Zum Glück sind Hexenmeister alles andere als normal. Und für uns Luftbändiger ist es eine der leichtesten Übungen, auf die Spitze der Pyramide zu gelangen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darum gebe ich ja zu, dass ich mich auch ein wenig schäme. Ich stand nämlich gedankenverloren da oben, als mich Meister Rafaels Ruf von unten zurück in die Realität riss. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei dem Schrei erschreckte ich mich so sehr, dass ich die Kontrolle verlor. Die Kontrolle über meine Luftmagie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sofort geriet ich aus dem Gleichgewicht. Die Schwerkraft packte nach mir. Und ich fiel.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich konnte keinen Halt finden, rutschte immer weiter hinab. So schnell, dass es mir die Luft aus der Lunge drückte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erst kurz vor dem endgültigen Absturz, griff Meister Rafael ein. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er half mir, beim Aufprall nicht zu sterben. Sanft landete ich deswegen aber noch lange nicht. Und seine Geschimpfe über meine Unachtsamkeit klingelt mir noch jetzt in den Ohren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rafael musste mich natürlich gleich bei meinem Bruder Vincenzo verpfeifen. Wir treffen ihn immer beim Mittagsessen in der Speisekammer. (Das nennt sich wirklich so, obwohl es nur eine Kantine ist.)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weil mein Bruder als Lehrmeister mittags meistens auch etwas neue Kraft tanken muss, fehlt ihm die Energie, sich mit mir oder Rafael zu streiten. Der Unterricht schlaucht ihn, auch wenn sich das nie eingesteht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Meister hat sich jedenfalls nicht um meine aufgeschürften Hände gekümmert, sondern lieber sein Wissen über die Farbe von Damenunterwäsche geteilt. (Was auch nicht schlecht ist.) Darüber haben sich Vincenzo und er dann irgendwie in die Wolle bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich habe dann erst einmal die Heilerin aufgesucht, um meine Hände behandeln zu lassen. Bei ihrer Auseinandersetzung wollten mich Vincenzo und Rafael nicht dabei haben. Und das obwohl ich solche Streitereien gewohnt bin. Na ja, es wurde wohl zu intim, denn es ging um die Exfreundin meines Bruders …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Intim wollte die Krankenschwester mit mir zumindest nicht werden. Nachdem ich sie nach der Farbe ihrer Unterwäsche gefragt hatte, hat sie mich rausgeworfen und die Heilsalbe gleich hinterher. Ich weiß auch nicht … Bei Rafael sieht das immer so einfach aus.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während ich durch die abgelegenen Gänge wandelte, hörte ich schon wieder ein Geräusch. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Mal war es aber kein erschreckend lauter Schrei, sondern mehr ein beklemmendes Gemurmel, einem tiefen Brummen gleich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je näher ich mutterseelenallein und ohne jegliche Verstärkung auf die Geräusche zukam, desto bekannter schienen sie mir.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und dann sah ich ihn: Diesen schrecklichen Amerikaner von gestern. Hier. Bei den Hexenmeistern. Mitten im Geheimversteck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich bekam Panik, bewahrte aber logischer Weise einen kühlen Kopf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise schwebte ich seitlich an der Wand entlang, solange der alte Sack nicht hinsah. An der Decke angekommen verbarg ich mich in der Finsternis. Die Fackeln direkt unter mir pustete ich vorsichtshalber aus, um mich noch weiter in Dunkelheit hüllen zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Amerikaner tat genau das, was ich erwartete: Er lief unter mir hindurch, ohne mich zu bemerken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich hielt die Luft an. Was tat er hier? Er hatte auf dem Stützpunkt nichts verloren und deswegen folgte ich ihm, indem ich an der Decke entlangflog.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sonderlich spannend war das aber nach fünf Minuten auch nicht mehr. Im Moment waren die Gänge menschenleer. Der Amerikaner grummelte vor sich hin. Es war an der Zeit, ihm ein wenig Angst einzujagen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meine Geisterimitation brachte schon einiges. Der Alte schaudere und ich wette, er bekam eine Gänsehaut. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dummerweise ging er einfach weiter, um sich dann ''urplötzlich'' umzudrehen, als ich schon gar nicht mehr damit gerechnet habe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sah mich. Und ich schwebte an der Decke. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weil ich sowieso enttarnt war, glitt ich zum Boden hinab. Filmreif und wie eine Elfe, setzte ich meinen Fuß auf die Erde. Doch ich glaube, er hatte den Ernst der Lage nicht begriffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Herzlich Willkommen“, sagte ich würdevoll, obwohl er als Tourist alles andere als Willkommen war und ich ihn dringend loswerden musste. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn ich mich ein wenig vor ihm fürchtete, fühlte ich mich überlegen. Immerhin bin ich ein Hexenmeister und er nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zwar versuchte ich ihn, zum Verschwinden zu bewegen und ihm Angst einzujagen, aber er ließ sich kaum beeindrucken. Selbst als ich auf die großen Gefahren hinwies, die hier unten lauerten und zur Demonstration ''alle'' Fackeln ausgehen ließ, erklärte er es sich mit einem Stromausfall.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Ganze wurde noch absurder. Im Dunkeln verletzte er sich den Knöchel und ich stand ihm mit meiner Heilsalbe und meiner Handytaschenlampe zur Seite. Irgendwie wurde der Amerikaner jetzt ein wenig freundlicher. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich versprach ihm, dass wir gemeinsam nach dem Groundkeeper (was auch immer) suchen würden. Und eigentlich hoffte ich inständig, ihn endlich durch das Portal zurück in seine normale Welt befördern zu können. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also wählte ich ein paar weitere abgelegene Gänge und trat mit dem Tourist durch den Ausgang. Jedenfalls dachte ich, es sei der Ausgang.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Wirklichkeit landeten wir in der Bibliothek der Hexenmeister. Und das ist einer der schlimmsten Orte, die man sich vorstellen kann. Zumindest für einen Fremden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dazu muss man wissen, dass sich die Bibliothek im prächtigsten und höchsten Gewölbe unter der Erde befindet. Die Jahrtausende alten Schätze in Form von Büchern und Regalen wurden bei der Übersiedlung hierher transportiert. Erst seit 20 Jahren wagen die italienischen Hexenmeister, dem Vatikan zu strotzen und haben sich direkt vor deren Nasen platziert. Vorher haben wir Magier uns lange im Verstecken geübt. Darum ist es umso verwunderlicher, dass der Amerikaner überhaupt auf den Stützpunkt kommen konnte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Bibliothek arbeiten viele Luftbändiger. Sie fliegen hoch zu den Regalen und gelangen an die Bücher, die für Magier anderer Elemente unerreichbar bleiben. (Auf die hohen Holzleitern, die es gibt, steigt keiner freiwillig.)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sobald wir den Lesesaal betraten, wurden wir auch schon vom Bibliotheksmeister Malcom Snyder empfangen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jener machte gleich einen guten Eindruck, weil er ebenfalls aus Amerika kommt. (Aus Kansas, um genau zu sein. Ein Wirbelsturm hat ihn hergebracht, das Übliche also.)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mr. Snyder wollte die Daten des Tourists erfassen, damit er ihn gleich in der Bibliothek anmelden konnte. Endlich hörte ich mal seinen Namen, verstand aber, weil er von Natur aus nuschelte, nur so etwas wie ''Stanrick''.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Natürlich merkte Mr. Snyder schon bald, dass etwas mit seinem potentiellen Bibliothekskunden nicht stimmte. Als er Stanrick nämlich nach dessen Element fragte, wollte jener wissen, mit was für einer Technik diese fliegenden Schuhe funktionieren, die alle tragen würden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bibliothekar reagierte augenblicklich. Keine zehn Minuten später stand unsere Hausmeisterin Jolina höchstpersönlich vor uns. Auch mein Bruder und Meister Rafael waren dabei. Sie gingen wohl davon aus, ''ich'' hätte wieder einmal Ärger gemacht, denn sie straften mich mit tadelnden Blicken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht einmal der süße Tierbegleiter unserer Hausmeisterin schenkte mir Beachtung. Sonst kuschelt er immer mit mir. Der Tierbegleiter ist ein weicher Waschbär mit dem Namen Phillippo. Aber er hat nicht einmal Radau gemacht, als er Stanrick gesehen hat. Er war zu allen lieb, nur zu mir nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jolina schaffte es mit einer paar Notlügen, Stanrick aus der Bibliothek zu locken. Wir machten uns alle auf den Weg in ihr Hausmeisterbüro. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vincenzo und Rafael quetschten alle möglichen Infos über den Alten aus mir heraus. Aus irgendeinem Grund riefen sie dann auch noch nach Paola, der Lehrmeisterin für den Anfängerfeuerkurs. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mir wurde erst klar warum, als Stanrick sich im Büro total in Rage redete. Ich hörte nur mit halbem Ohr zu, da ich bei solch einem Herumgeschrei automatisch auf Durchzug schalte. Aber dann geschah etwas Unfassbares: Der Tourist rief auf einmal kreisend Feuerbälle hervor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und gleich nach diesem Spektakel verlor er das Bewusstsein. Stanrick ist ein Hexenmeister!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
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		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Antiphase_-_Hexenmeister_in_Italien&amp;diff=12038</id>
		<title>Antiphase - Hexenmeister in Italien</title>
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		<updated>2014-08-31T16:36:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: /* Chronik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Runde wird mit Idee-Szenario-Karten ([http://www.sphaerenmeisters-spiele.de/Idee-Ad-Astra]) gespielt und basiert auf Anna Tulkes Fantasy-Buchreihe &amp;quot;Antiphase&amp;quot; ([http://www.annatulke.de/antiphase/]). Im 22. Jahrhundert haben die Menschen Europa in eine Betonwüste verwandelt. Das Wetter spielt verrückt. Infolge von Atomkriegen sind die &amp;quot;Unken&amp;quot; entstanden, Menschen mit verbrannt aussehender Haut. Annas Bücher spielen in Deutschland und erzählen von den beiden Freunden Grey und Paul, die ihr magisches Potential entdecken und im geheimen Stützpunkt der  Hexenmeisterihre Ausbildung beginnen. Die Rollenspielrunde allerdings haben die Autorin (hier unter dem Namen &amp;quot;Sterndiebin&amp;quot;) und [[Benutzer:Larrine]] nach Italien verlegt, um nicht von der Handlung der Buchreihe beeinflusst zu werden und umgekehrt. Magier definieren sich in dieser Welt über das Beherrschen der Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. In jedem Land Europas gibt es einen geheimen Stützpunkt. Dass Hexenmeister existieren, ist nicht allgemein bekannt, doch die Regierungen der einzelnen Länder nutzen gern deren Macht. Einzige Ausnahme ist der Vatikan, der Magie für Ketzerei hält. Das macht es nicht leicht für die Hexenmeister von Rom, die sich unterdirdisch auf dem nicht-katholischen Friedhof ([[http://www.schwarzaufweiss.de/rom-reisefuehrer/cimiterio_acattolico.htm]) eingerichtet haben. Dort träumt der junge [[Andrea Loredan]] davon, ein magischer Architekt zu werden. [[Norina Orefice]] dagegen hat den Hexenmeistern den Rücken gekehrt und verdient ihr Geld als Eisverkäuferin. Doch lange wird sie sich aus dem Kampf nicht heraushalten können... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Chronik = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Mamas Spezialsoße]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Geburtstagszauber]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kaufen Sie Eis!]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Der Tourist]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Charaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Andrea Loredan]], Element: Luft, Alter: 16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Norina Orefice]], Element: Wasser, Alter: 21 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
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		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Kaufen_Sie_Eis!&amp;diff=11919</id>
		<title>Kaufen Sie Eis!</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''22.08.2114'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andrea:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebes Tagebuch,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute begann mein Tag mit einer kalten Dusche. Nicht, dass ich das freiwillig gemacht hätte. Nein, meine Mamma hat mich damit geweckt, weil ich sonst zu spät zu meinem ersten Arbeitstag bei der Eisverkäuferin gekommen wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Davon war Mamma zumindest überzeugt. In ihren Augen bin ich total unzuverlässig. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am Ende kam ich nur 20 Minuten zu spät und ich wette, das lag allein am Kälteschock. In Italien sind wir Kälte nicht gewöhnt. Selbst im Winter fallen die Temperaturen nachts nie unter 15°C.  Dass Norina das ganze Jahr Eis verkaufen kann, ist dabei kein Wunder.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6:20 Uhr kam ich total abgehetzt bei ihr zu Hause an. Und weißt du was? Norina machte mir grinsend die Tür auf, weil sie mich mit Absicht zu früh bestellt hat. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigentlich beginnt die Arbeit erst um 7:00 Uhr. Na vielen Dank! Die ganze Hektik war umsonst. Ich werde durch diesen ganzen Stress garantiert frühzeitig altern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenigstens hat mich Norina noch bei sich frühstücken lassen. Dank einer Tasse Kakao kam ich ein wenig zur Ruhe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leider haben mich dabei auch die jüngsten Ereignisse wieder eingeholt. In den zwei Wochen, die seit meinem Geburtstag vergangen sind, ist viel passiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sicher erinnerst du dich noch an Elena, das Mädchen, das mich geküsst hat. Ich bin schon ewig in die verliebt. Und nun dachte ich, dass wir einander endlich näher kommen würden. Aber nichts da! &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein neuer Sunnyboy ist in meine ehemalige Klasse gekommen. Seine Familie stammt aus Amerika und er hat unglaublich viele weiße Zähne. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Elena und die anderen Mädchen waren total hin und weg. Weil Elena die schönsten Beine hat, ist sie jetzt mit dem Sunnyboy zusammen … Ständig laufen sie händchenhaltend und knutschend durch die Stadt. Und ich muss mir das mit ansehen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kannst du dir vorstellen, wie das mein Herz zerreißt? Wie das meine junge Seele verbrennt?&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Leben ist jetzt so viel blasser. Die Liebe ist für mich ein für alle Mal gestorben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weil Norina mir meine Trübsinnigkeit angesehen hat, habe ich die Geschichte erzählt. So richtig ernst genommen hat sie mich aber nicht und das hat mich so geärgert, dass ich beschlossen habe, es wie ein Mann zu ertragen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Vergiss den Moment der Schwäche“, habe ich zu ihr gesagt und ich glaube, das hat richtig Eindruck gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Essen haben wir den Eiswagen beladen. Limetteneis kann ich jetzt nicht mehr sehen, weil es mich an die schönen grünen Augen der bösartigen Elena erinnert. Aber ich finde bestimmt eine bessere Lieblingssorte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Während meines ersten Arbeitstages habe ich Norina so einige Informationen entlockt. Dass ihre Familie in der Toscana wohnt zum Beispiel und dass sie sie seit Jahren keinen mehr davon gesehen hat. Nicht einmal ihre Mamma.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Irgendwie wusste sie auch, dass ich ein Hexenmeister bin und dass sie auch einer ist, weiß ich ja schon seit dem Tag mit der Spaghettisoße an der Decke.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Karten liegen jetzt also offen auf dem Tisch. Ich werde herausfinden, warum sie nicht mehr auf dem Stützpunkt ist und stattdessen seit über 12 Monaten in einem Eiswagen hockt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Tag verlief ganz gut. Ich bin natürlich der perfekte Verkäufer. Meine kunstvollen Eisbecher „Alla Roma“ kamen super an. In diesen tollen Bechern findet man die Sehenswürdigkeiten Roms aus Eis zum Aufessen. Brillant, nicht wahr? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Wissen und mein Talent im Bereich Architektur sind das Beste, was einem Eis passieren kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nur einen Stinkstiefel konnte ich an diesem Tag mit meinen Fähigkeiten nicht beeindrucken. Dieser amerikanische (da haben wir es wieder! Genau, wie Sunnyboy) Tourist kam gegen Ladenschluss, als das beste Eis schon ausverkauft war. Er wollte auch noch welches mit getrockneten Früchten, obwohl er selbst wie eine getrocknete Frucht aussah. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der alte Knacker war nicht nur griesgrämig, sondern hat auch noch behauptet, ich würde mein eigenes Land nicht kennen, weil ich noch nie die Toscane bereist habe. Eine Schande sei ich. Aber ist das eine Schande, wenn meine Familie für solche Ausflüge einfach kein Geld hat? &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Soweit hat der Opa natürlich nicht gedacht. Stattdessen hat er vor uns seine Nationalhymne geträllert. Es war ätzend und später hat er mir sogar ernsthaft gedroht, weil ich ihm meine ehrliche Meinung gesagt habe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er sah dabei richtig fies und böse aus. Ich hoffe, ich muss ihm nicht mehr begegnen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zum Glück bin ich morgen nicht mehr im Eiswagen, sondern bei den Kursen der Hexenmeister.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andrea&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
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		<updated>2014-06-14T21:12:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: /* Chronik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Runde wird mit Idee-Szenario-Karten ([http://www.sphaerenmeisters-spiele.de/Idee-Ad-Astra]) gespielt und basiert auf Anna Tulkes Fantasy-Buchreihe &amp;quot;Antiphase&amp;quot; ([http://www.annatulke.de/antiphase/]). Im 22. Jahrhundert haben die Menschen Europa in eine Betonwüste verwandelt. Das Wetter spielt verrückt. Infolge von Atomkriegen sind die &amp;quot;Unken&amp;quot; entstanden, Menschen mit verbrannt aussehender Haut. Annas Bücher spielen in Deutschland und erzählen von den beiden Freunden Grey und Paul, die ihr magisches Potential entdecken und im geheimen Stützpunkt der  Hexenmeisterihre Ausbildung beginnen. Die Rollenspielrunde allerdings haben die Autorin (hier unter dem Namen &amp;quot;Sterndiebin&amp;quot;) und [[Benutzer:Larrine]] nach Italien verlegt, um nicht von der Handlung der Buchreihe beeinflusst zu werden und umgekehrt. Magier definieren sich in dieser Welt über das Beherrschen der Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. In jedem Land Europas gibt es einen geheimen Stützpunkt. Dass Hexenmeister existieren, ist nicht allgemein bekannt, doch die Regierungen der einzelnen Länder nutzen gern deren Macht. Einzige Ausnahme ist der Vatikan, der Magie für Ketzerei hält. Das macht es nicht leicht für die Hexenmeister von Rom, die sich unterdirdisch auf dem nicht-katholischen Friedhof ([[http://www.schwarzaufweiss.de/rom-reisefuehrer/cimiterio_acattolico.htm]) eingerichtet haben. Dort träumt der junge [[Andrea Loredan]] davon, ein magischer Architekt zu werden. [[Norina Orefice]] dagegen hat den Hexenmeistern den Rücken gekehrt und verdient ihr Geld als Eisverkäuferin. Doch lange wird sie sich aus dem Kampf nicht heraushalten können... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Chronik = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Mamas Spezialsoße]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Geburtstagszauber]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kaufen Sie Eis!]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Charaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Andrea Loredan]], Element: Luft, Alter: 16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Norina Orefice]], Element: Wasser, Alter: 21 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
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		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Geburtstagszauber&amp;diff=11885</id>
		<title>Geburtstagszauber</title>
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		<updated>2014-05-04T13:37:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andrea:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebes Tagebuch,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie soll ich das nur in Worte fassen? All die Erlebnisse, die neuen Erkenntnisse und vor allem das nützliche Wissen … unmöglich, das alles festzuhalten, aber ich, Andrea Loredan, werde es versuchen. Gescheitert wird nicht, vor allem nicht nach den gestrigen Erfolgen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist übrigens schon Nachmittag, obwohl ich gerade erst aufgestanden bin. Du kannst dir also denken, dass die Party laaange ging.  Kein Wunder, bei so einem smarten Gastgeber. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorab ein paar explosive Stichpunkte: Feuerwerk, Kuss (Ja, richtig gehört!), Vespa, brüderlicher Nutzen, Eisverkäuferin. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also los: Mein Geburtstag begann traditionell mit meinem italienischen Lieblingsgebäck: Pinienseufzern. Natürlich sind die meisten überzeugt, das sei nur etwas für Weihnachten, aber Dinge, die so schmackhaft sind, können unmöglich an einen so kleinen Zeitraum gebunden sein. Mamma hat sogar Pinienseufzertorte mit Kerzen zum Auspusten drauf gezaubert. Ach, was für ein Spaß, denkst du sicher. Lustig war es allerdings spätestens dann nicht mehr, als sich beim Pusten meine magischen Fähigkeiten verselbstständigten und die ganze Torte durch einen kleinen Tornado in alle Winde zerstreut wurde. Mein Zimmer lag im Pinienseufzerchaos, obwohl ich in den letzten Tagen so viel Stress mit dem Aufräumen hatte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich rechnete mit einer weiteren Strafpredigt von Mammas Seite aus, doch alle lachten nur über mich (das Gelächter schallt immer noch durch meine Ohren). Selbst Florentina versuchte sich im Kichern. Sie war auch die einzige, die die Pinienseufzer noch vom Boden aß, während die anderen sich, ohne auch nur an Hilfe zu denken, schon zum Frühstückstisch begaben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank mangelnder Beobachter schaffte ich es aber auch, allein Ordnung zu machen. Florentina staunte nicht schlecht, als die unzähligen kleinen Krümel in die Luft flogen, um sich ganz gesittet wieder zu einer Torte zusammenzufinden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den Rest des Vormittags verbrachte ich damit, wie aufgescheucht durch die Gegend zu rennen und alles vorzubereiten. Da musste der Tisch gedeckt und dekoriert werden, der DJ sich einrichten, Girlanden und Lampions aufgehängt, die Tanzfläche freigehalten und der Eiswagen platziert werden. Das reinste Durcheinander!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade weil so viel los war, kam ich anfangs gar nicht dazu, die Eisverkäuferin ins Visier zu nehmen. Ich habe aber genau gesehen, dass sie sich mit meinem Bruder Franco unterhalten hat. Ich muss ihn deswegen noch ausquetschen. Es war Norina, die uns alle vor einem weiteren Florentinaunfall bewahrte. Franco, der zerstreuteste Vater der Welt, hat von den Angriffen seiner Tochter herzlich wenig mitbekommen. Ständig lässt er sich ablenken und muss dringend etwas wegen des Studiums recherchieren. Das kann einfach nicht gesund sein! (Vor allem nicht diese bedingungslose Anbetung Leonardo da Vincis). Als die Tata dann da war, um auf Florentina aufzupassen, hat sich Franco gleich wieder in die Bibliothek verkrümelt. Dabei ist Tata kein gutes Kindermädchen. Letztens hat sie behauptet, mit Florentina Verstecken spielen zu wollen. Wir hielten das für eine gute Idee, bis wir herausfanden, dass sich die Tata im nächsten Café versteckte, um mit ihrem Liebhaber zu knutschen. Franco hat ihr trotzdem Geld gegeben. Ich hätte die olle Tata gefeuert, auch wenn sie die schönsten Beine der Stadt hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schöne Beine und noch einiges anderes fürs Auge hat auch Elena aus meiner alten Schulklasse. Zusammen mit unserer ganzen Clique habe ich sie eingeladen. Natürlich waren auch Freunde vom Stützpunkt der Hexenmeister da. Das sind noch nicht ganz so viele, aber ich bin auch erst drei Monate dort nd habe noch genug Zeit, alle zu beeindrucken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Elena hat mir teures Zeichenpapier geschenkt. Wie die anderen nichtmagischen Freunde denkt sie, ich würde nun auf eine Elitekunstschule gehen. Elena zeichnet übrigens auch. Sie ist einfach perfekt. Ich würde gern einmal ein Portrait von ihr zeichnen. (Ein Aktportrait versteht sich). Egal! Elena versprach mir den ersten Tanz und ich begrüßte dann die anderen Gäste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Party schon ein wenig in Schwung gekommen war, hörten wir durch die laute Musik hindurch (und das will etwas heißen) ein Motorengeräusch. In meinen kühnsten Träumen hätte ich nicht gedacht, dass es etwas mit mir zu tun hat. Aber es war ein Geschenk für mich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Bruder Vincenzo, der ein Lehrmeister der Wasserbändiger ist, fuhr mit einer himmelblauen Vespa vor. Der Roller funkelte wie nagelneu und mein Herz setzte vor Aufregung einen Moment aus. Ich bekam einen Helm mit Wolkenmuster und coolen aufgemalten Flügeln. Wenn das nicht die Fahrt beflügelt, weiß ich auch nicht. Den Roller musste ich sofort testen und so holperte ich ein paar Minuten durch unsere Gasse. Es war berauschend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gleich im Anschluss und zur Abkühlung meines Gemüts bekam ich von der Eisverkäuferin eine Sechzehn aus Limetteneis. Kannst du dir das vorstellen?  Ein s kunstvolles Eis traut man sich fast gar nicht zu essen. Aber ich hatte Hunger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hungrig war ich auch nach Informationen. Vincenzo ist wie gesagt ein Hexenmeister. Sonst gibt es keine Magier in der Familie. Ich gesellte mich zu ihm und versuchte ihm ein paar Anhaltspunkte zu entlocken. Bis Vincenzo schnallte, dass die Eisverkäuferin gemeint war und bis er sie erkannte, verging eine halbe Ewigkeit. &lt;br /&gt;
Wir stellen uns dann sogar beim Eiswagen an. Auch wenn ich mir gerade mit einer riesigen Limetteneissechzehn den Bauch vollgeschlagen hatte, nahm ich noch eine Kugel. Vincenzo wählte Schokoeis, während er sich mit Norina unterhielt. Er war total verkrampft, aber sie kannten sich auf jeden Fall.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung: Norina hatte letztens bei uns in der Küche kochendes Wasser, das Mamma fast verbrüht hätte, in kaltes Wasser verwandelt. Ich hatte es genau gesehen. Jetzt war ich mir ziemlich sicher, dass Norina eigentlich eine Hexenmeisterin ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Vincenzo und ich ein kleines Kleckerdebakel inszenierten, bei dem sein Hemd mit Eis eingesaut wurde, gingen wir, unter dem Vorwand saubere Kleidung zu suchen, nach oben in mein Zimmer. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vincenzo konnte mir bestätigen, dass Norina eine Wasserbändigerin war. Sie hatte sich allerdings vom Stützpunkt zurückgezogen. Er sprach von einer eskalierten Situation, wusste aber nichts Näheres. Na ja, was soll’s: Der Anfang ist gemacht. Auch wenn Vincenzo darauf bestand, dass ich nicht wieder Forschungen auf Grund mysteriöser Tatsachen anstellte, werde ich der Sache natürlich auf den Grund gehen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorerst aber kümmerte ich mich um meinen Geburtstag. Sechzehn wird man nicht andauernd. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je später der Abend wurde, desto lockerer wurde auch mein Tanzbein. Das führte nicht gerade dazu, dass ich, wie in meiner Fantasie, eng umschlungen mit Elena tanzte, aber ich kam dennoch auf meine Kosten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als es dann so richtig dunkel wurde, wirkten die bunten Lampions noch eindrucksvoller. Das konnte nur noch das coole Feuerwerk toppen, das von meinem Lehrer Rafael und einem Lehrmeister der Feuerbändiger vorgeführt wurde. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rafael ist sowieso der beste Lehrer, den ich bekommen konnte. Vincenzo kann meine Bewunderung nicht nachvollziehen und behauptet Rafael sei nur ein Macho, aber dafür ist es auch Rafael, der immer die schönsten Frauen dabei hat. Die sind nämlich hin und weg von seinen Fähigkeiten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Feuerwerk war wirklich die Krönung des Tages. Da wurde ich sogar als kleine Feuergestalt auf meiner Vespa am Himmel gezeigt. Richtig gut und meiner würdig!&lt;br /&gt;
Zum Abschluss des Feuerwerks hat dann aber mein Gehirn ausgesetzt, denn auf einmal stand Elena direkt vor mir und, sofern ich mir das nicht nur zusammengesponnen habe, haben wir uns geküsst. Geküsst. Auf den Mund. Mein erster Kuss …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich war den Rest der Feier so benebelt, dass ich nur noch mitbekam, wie ich irgendwann ins Bett gefallen bin. &lt;br /&gt;
Du siehst, es bleibt spannend im Leben von Andrea Loredan.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis demnächst!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Norina:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
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		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Geburtstagszauber&amp;diff=11884</id>
		<title>Geburtstagszauber</title>
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		<updated>2014-05-04T13:35:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''08.08.2114'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andrea:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liebes Tagebuch,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie soll ich das nur in Worte fassen? All die Erlebnisse, die neuen Erkenntnisse und vor allem das nützliche Wissen … unmöglich, das alles festzuhalten, aber ich, Andrea Loredan, werde es versuchen. Gescheitert wird nicht, vor allem nicht nach den gestrigen Erfolgen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist übrigens schon Nachmittag, obwohl ich gerade erst aufgestanden bin. Du kannst dir also denken, dass die Party laaange ging.  Kein Wunder, bei so einem smarten Gastgeber. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorab ein paar explosive Stichpunkte: Feuerwerk, Kuss (Ja, richtig gehört!), Vespa, brüderlicher Nutzen, Eisverkäuferin. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Also los: Mein Geburtstag begann traditionell mit meinem italienischen Lieblingsgebäck: Pinienseufzern. Natürlich sind die meisten überzeugt, das sei nur etwas für Weihnachten, aber Dinge, die so schmackhaft sind, können unmöglich an einen so kleinen Zeitraum gebunden sein. Mamma hat sogar Pinienseufzertorte mit Kerzen zum Auspusten drauf gezaubert. Ach, was für ein Spaß, denkst du sicher. Lustig war es allerdings spätestens dann nicht mehr, als sich beim Pusten meine magischen Fähigkeiten verselbstständigten und die ganze Torte durch einen kleinen Tornado in alle Winde zerstreut wurde. Mein Zimmer lag im Pinienseufzerchaos, obwohl ich in den letzten Tagen so viel Stress mit dem Aufräumen hatte. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich rechnete mit einer weiteren Strafpredigt von Mammas Seite aus, doch alle lachten nur über mich (das Gelächter schallt immer noch durch meine Ohren). Selbst Florentina versuchte sich im Kichern. Sie war auch die einzige, die die Pinienseufzer noch vom Boden aß, während die anderen sich, ohne auch nur an Hilfe zu denken, schon zum Frühstückstisch begaben. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dank mangelnder Beobachter schaffte ich es aber auch, allein Ordnung zu machen. Florentina staunte nicht schlecht, als die unzähligen kleinen Krümel in die Luft flogen, um sich ganz gesittet wieder zu einer Torte zusammenzufinden. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Den Rest des Vormittags verbrachte ich damit, wie aufgescheucht durch die Gegend zu rennen und alles vorzubereiten. Da musste der Tisch gedeckt und dekoriert werden, der DJ sich einrichten, Girlanden und Lampions aufgehängt, die Tanzfläche freigehalten und der Eiswagen platziert werden. Das reinste Durcheinander!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerade weil so viel los war, kam ich anfangs gar nicht dazu, die Eisverkäuferin ins Visier zu nehmen. Ich habe aber genau gesehen, dass sie sich mit meinem Bruder Franco unterhalten hat. Ich muss ihn deswegen noch ausquetschen. Es war Norina, die uns alle vor einem weiteren Florentinaunfall bewahrte. Franco, der zerstreuteste Vater der Welt, hat von den Angriffen seiner Tochter herzlich wenig mitbekommen. Ständig lässt er sich ablenken und muss dringend etwas wegen des Studiums recherchieren. Das kann einfach nicht gesund sein! (Vor allem nicht diese bedingungslose Anbetung Leonardo da Vincis). Als die Tata dann da war, um auf Florentina aufzupassen, hat sich Franco gleich wieder in die Bibliothek verkrümelt. Dabei ist Tata kein gutes Kindermädchen. Letztens hat sie behauptet, mit Florentina Verstecken spielen zu wollen. Wir hielten das für eine gute Idee, bis wir herausfanden, dass sich die Tata im nächsten Café versteckte, um mit ihrem Liebhaber zu knutschen. Franco hat ihr trotzdem Geld gegeben. Ich hätte die olle Tata gefeuert, auch wenn sie die schönsten Beine der Stadt hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schöne Beine und noch einiges anderes fürs Auge hat auch Elena aus meiner alten Schulklasse. Zusammen mit unserer ganzen Clique habe ich sie eingeladen. Natürlich waren auch Freunde vom Stützpunkt der Hexenmeister da. Das sind noch nicht ganz so viele, aber ich bin auch erst drei Monate dort nd habe noch genug Zeit, alle zu beeindrucken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Elena hat mir teures Zeichenpapier geschenkt. Wie die anderen nichtmagischen Freunde denkt sie, ich würde nun auf eine Elitekunstschule gehen. Elena zeichnet übrigens auch. Sie ist einfach perfekt. Ich würde gern einmal ein Portrait von ihr zeichnen. (Ein Aktportrait versteht sich). Egal! Elena versprach mir den ersten Tanz und ich begrüßte dann die anderen Gäste.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem die Party schon ein wenig in Schwung gekommen war, hörten wir durch die laute Musik hindurch (und das will etwas heißen) ein Motorengeräusch. In meinen kühnsten Träumen hätte ich nicht gedacht, dass es etwas mit mir zu tun hat. Aber es war ein Geschenk für mich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mein Bruder Vincenzo, der ein Lehrmeister der Wasserbändiger ist, fuhr mit einer himmelblauen Vespa vor. Der Roller funkelte wie nagelneu und mein Herz setzte vor Aufregung einen Moment aus. Ich bekam einen Helm mit Wolkenmuster und coolen aufgemalten Flügeln. Wenn das nicht die Fahrt beflügelt, weiß ich auch nicht. Den Roller musste ich sofort testen und so holperte ich ein paar Minuten durch unsere Gasse. Es war berauschend.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gleich im Anschluss und zur Abkühlung meines Gemüts bekam ich von der Eisverkäuferin eine Sechzehn aus Limetteneis. Kannst du dir das vorstellen?  Ein s kunstvolles Eis traut man sich fast gar nicht zu essen. Aber ich hatte Hunger.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hungrig war ich auch nach Informationen. Vincenzo ist wie gesagt ein Hexenmeister. Sonst gibt es keine Magier in der Familie. Ich gesellte mich zu ihm und versuchte ihm ein paar Anhaltspunkte zu entlocken. Bis Vincenzo schnallte, dass die Eisverkäuferin gemeint war und bis er sie erkannte, verging eine halbe Ewigkeit. &lt;br /&gt;
Wir stellen uns dann sogar beim Eiswagen an. Auch wenn ich mir gerade mit einer riesigen Limetteneissechzehn den Bauch vollgeschlagen hatte, nahm ich noch eine Kugel. Vincenzo wählte Schokoeis, während er sich mit Norina unterhielt. Er war total verkrampft, aber sie kannten sich auf jeden Fall.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung: Norina hatte letztens bei uns in der Küche kochendes Wasser, das Mamma fast verbrüht hätte, in kaltes Wasser verwandelt. Ich hatte es genau gesehen. Jetzt war ich mir ziemlich sicher, dass Norina eigentlich eine Hexenmeisterin ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Vincenzo und ich ein kleines Kleckerdebakel inszenierten, bei dem sein Hemd mit Eis eingesaut wurde, gingen wir, unter dem Vorwand saubere Kleidung zu suchen, nach oben in mein Zimmer. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vincenzo konnte mir bestätigen, dass Norina eine Wasserbändigerin war. Sie hatte sich allerdings vom Stützpunkt zurückgezogen. Er sprach von einer eskalierten Situation, wusste aber nichts Näheres. Na ja, was soll’s: Der Anfang ist gemacht. Auch wenn Vincenzo darauf bestand, dass ich nicht wieder Forschungen auf Grund mysteriöser Tatsachen anstellte, werde ich der Sache natürlich auf den Grund gehen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vorerst aber kümmerte ich mich um meinen Geburtstag. Sechzehn wird man nicht andauernd. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Je später der Abend wurde, desto lockerer wurde auch mein Tanzbein. Das führte nicht gerade dazu, dass ich, wie in meiner Fantasie, eng umschlungen mit Elena tanzte, aber ich kam dennoch auf meine Kosten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als es dann so richtig dunkel wurde, wirkten die bunten Lampions noch eindrucksvoller. Das konnte nur noch das coole Feuerwerk toppen, das von meinem Lehrer Rafael und einem Lehrmeister der Feuerbändiger vorgeführt wurde. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rafael ist sowieso der beste Lehrer, den ich bekommen konnte. Vincenzo kann meine Bewunderung nicht nachvollziehen und behauptet Rafael sei nur ein Macho, aber dafür ist es auch Rafael, der immer die schönsten Frauen dabei hat. Die sind nämlich hin und weg von seinen Fähigkeiten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Feuerwerk war wirklich die Krönung des Tages. Da wurde ich sogar als kleine Feuergestalt auf meiner Vespa am Himmel gezeigt. Richtig gut und meiner würdig!&lt;br /&gt;
Zum Abschluss des Feuerwerks hat dann aber mein Gehirn ausgesetzt, denn auf einmal stand Elena direkt vor mir und, sofern ich mir das nicht nur zusammengesponnen habe, haben wir uns geküsst. Geküsst. Auf den Mund. Mein erster Kuss …&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich war den Rest der Feier so benebelt, dass ich nur noch mitbekam, wie ich irgendwann ins Bett gefallen bin. &lt;br /&gt;
Du siehst, es bleibt spannend im Leben von Andrea Loredan.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis demnächst!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Norina:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Antiphase_-_Hexenmeister_in_Italien&amp;diff=11883</id>
		<title>Antiphase - Hexenmeister in Italien</title>
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		<updated>2014-05-04T13:31:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: /* Chronik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Runde wird mit Idee-Szenario-Karten ([http://www.sphaerenmeisters-spiele.de/Idee-Ad-Astra]) gespielt und basiert auf Anna Tulkes Fantasy-Buchreihe &amp;quot;Antiphase&amp;quot; ([http://www.annatulke.de/antiphase/]). Im 22. Jahrhundert haben die Menschen Europa in eine Betonwüste verwandelt. Das Wetter spielt verrückt. Infolge von Atomkriegen sind die &amp;quot;Unken&amp;quot; entstanden, Menschen mit verbrannt aussehender Haut. Annas Bücher spielen in Deutschland und erzählen von den beiden Freunden Grey und Paul, die ihr magisches Potential entdecken und im geheimen Stützpunkt der  Hexenmeisterihre Ausbildung beginnen. Die Rollenspielrunde allerdings haben die Autorin (hier unter dem Namen &amp;quot;Sterndiebin&amp;quot;) und [[Benutzer:Larrine]] nach Italien verlegt, um nicht von der Handlung der Buchreihe beeinflusst zu werden und umgekehrt. Magier definieren sich in dieser Welt über das Beherrschen der Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. In jedem Land Europas gibt es einen geheimen Stützpunkt. Dass Hexenmeister existieren, ist nicht allgemein bekannt, doch die Regierungen der einzelnen Länder nutzen gern deren Macht. Einzige Ausnahme ist der Vatikan, der Magie für Ketzerei hält. Das macht es nicht leicht für die Hexenmeister von Rom, die sich unterdirdisch auf dem nicht-katholischen Friedhof ([[http://www.schwarzaufweiss.de/rom-reisefuehrer/cimiterio_acattolico.htm]) eingerichtet haben. Dort träumt der junge [[Andrea Loredan]] davon, ein magischer Architekt zu werden. [[Norina Orefice]] dagegen hat den Hexenmeistern den Rücken gekehrt und verdient ihr Geld als Eisverkäuferin. Doch lange wird sie sich aus dem Kampf nicht heraushalten können... &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
= Chronik = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Mamas Spezialsoße]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Geburtstagszauber]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Die Charaktere = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Andrea Loredan]], Element: Luft, Alter: 16 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
- [[Norina Orefice]], Element: Wasser, Alter: 21 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
zurück zu [[Fachbereich Freunde&amp;amp;Verbündete]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sterndiebin</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>http://www.bibliothek.bund-aquanox.org/index.php?title=Mamas_Spezialso%C3%9Fe&amp;diff=11862</id>
		<title>Mamas Spezialsoße</title>
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		<updated>2014-04-05T09:47:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterndiebin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''05.08.2114'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
'''Norina:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Hach, ich hab schon ganz vergessen, wie das ist: Das ganze Haus platzt aus den Nähten, ein Geschrei, das man meint, die Menschen müssten sich jeden Moment gegenseitig an die Kehle gehen - aber gleichzeitig sind alle so liebevoll zueinander. Ich habe direkt Heimweh bekommen. Nur: Selbst wenn ich zurück in die Toskana ginge, ich könnte das nie wieder haben. Meine Familie hat die Tür für immer zugeschlagen an dem Tag, an dem ich nach Rom aufbrach. Dass ich mit meiner zweiten Familie ebenfalls gebrochen habe, kann das trotzdem nicht wieder gut machen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; Vielleicht hab ich deshalb den Loredans diesen wahnsinnigen Rabatt gegeben. Jetzt deckt die Bezahlung gerade mal die Ausgaben, die ich für die Eisherstellung aufwenden muss. Von den nächtlichen Stunden an der Maschine und den ganzen Nachmittag, an dem mir der Verkauf entgeht, ganz zu schweigen. Aber was soll's? Das Geschäft läuft in diesem heißen Sommer besser denn je. Und Andrea, der kleine Aufschneider, ist einfach zu niedlich mit seinem: &amp;quot;16 ist der wichtigste Geburtstag im Leben eines Mannes&amp;quot;. Er ist ein guter Kunde - und ich freue mich schon richtig darauf, einen ganzen Nachmittag Teil seiner Geburtstagsparty zu sein, mittendrin in diesem Gewimmel aus Geschwistern, Cousins und was weiß ich noch für Menschen. Donna Loredan ist eine so temperamentvolle Frau! Wie sie in der Küche stand, den Kochlöffel wie ein Zepter schwang und Anweisungen durch das ganze Haus brüllte! Das Idealbild einer italienischen Mama, einfach wunderbar! Natürlich wusste sie nichts von der Eis-Großbestellung, die ihr jüngster Sohn - angeblich &amp;quot;nur für dich, Mama!&amp;quot; - für seine Party bei mir getätigt hatte. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir Andrea nichts von dem Rabatt sagen, damit sie ihn in den kommenden Jahren noch damit aufziehen kann, wie sein ausgefallener Geschmack, ausgerechnet die beste Eismacherin der Stadt für einen ganzen Nachmittag exklusiv zu mieten, die Familie in Schulden gestürzt hat. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; Ich hab's also absolut nicht bedauert, dass ich heute diesen kleinen Abstecher ins Hause Loredan gemacht hab. Obwohl ich mich dabei fast verraten hätte! Schuld war natürlich Andrea. Der musste mitten im Küchenchaos auf die Leiter steigen und anfangen, die Soßenspritzer an der Decke zu übermalen - die nur deshalb dort gelandet waren, weil seine Mama sich so über ihn aufgeregt hat. Obwohl da schon einige Stellen nachträglich gestrichen aussahen, also war es wohl nicht das erste Mal. Jedenfalls stieß Donna Loredan, die hinten natürlich keine Augen hat, gegen die Leiter und kippte den Topf mit dem kochenden Spaghetti-Wasser in ihre Richtung. Unwillkürlich habe ich das gemacht, was ich jeden Tag tue: Die Hand ausgetreckt und das Wasser abgekühlt, bevor sich die arme Frau böse verbrühen konnte. Klar hätte es unauffälligere Lösungen des Problems gegeben - das Wasser wieder zurückschwappen lassen oder so -, aber ich hatte keine Zeit zum Nachdenken. Zum Glück ist die Fähigkeit der Menschen, alles zu ignorieren oder umzuinterpretieren, was nicht in ihr Weltbild passt, nahezu grenzenlos. Donna Loredan war ganz verwirrt - schließlich muss sie als Köchin genau gemerkt haben, dass das Wasser bereits am Kochen war. Aber sie hat sich sofort selbst die Erklärung geliefert, dass sie sich wohl geirrt haben muss, als sie plötzlich pitschnass, aber komplett unverbrüht am Herd stand. Und Andrea war zum Glück zu sehr damit beschäftigt, nicht von der Leiter zu fallen, um was zu bemerken. Puh, ein Glück! Ich hab ja keine Ahnung, wie diese liebe Familie zum Thema Hexenmeister steht... Aber dieses Soßenrezept sollte Donna Loredan lieber in den Müll werfen, das hatte einfach einen seltsamen Nachgeschmack. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Andrea:'''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Liebes Tagebuch, &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ich weiß, in meinem letzten Eintrag habe ich dir versichert, nun viel zu alt fürs Tagebuchschreiben zu sein. Doch was mir passiert ist, kann ich unmöglich für mich behalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Alles begann bei den Vorbereitungen für meinen 16. Geburtstag. Wie du dir vorstellen kannst, gibt es nichts, aber auch gar nichts, was aufregender für mich wäre. Zumindest dachte ich das bis heute. Dass bei der ganzen Geschichte auch noch eine Eisverkäuferin der Auslöser für das Chaos ist, damit hätte wohl niemand gerechnet - am allerwenigsten ich. Denn ich, Andrea Loredan, Nachfahre einer alten venezianischen Familie, die es jetzt in unsere geliebte Landeshauptstadt Rom verschlagen hat, ich habe ein Gespür für alles Mysteriöse.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Wie peinlich ist es dann, bei besagter Eisverkäuferin fast täglich Limetteneis zu kaufen und nichts davon mitzubekommen? (So etwas kann ich wirklich nur meinem Tagebuch anvertrauen.) Jedenfalls muss es wohl ein Wink des Schicksals gewesen sein, dass ich auf die brillante Idee kam, die Eisverkäuferin für meine Geburtstagsfeier zu bestellen. Es ist aber auch unmöglich im August in Rom ohne Eis zu überleben. Klar, auch während der anderen Monate ist es drückend heiß, aber ich bilde mir ein, dass es im August am schlimmsten ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;In der Schule habe ich mir schon viel über Temperaturschwankungen in Europa anhören müssen. In Deutschland oder Polen zu Beispiel kann es an einem Tag schneien und am nächsten Tag sind 30°C im Schatten. Da haben wir in Italien mit unserem langanhaltenden Sommer echt Glück. Seit fast 50 Jahren gab es keinen Moment, in dem es unter 20°C warm war.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Aber zurück zur Eisverkäuferin. Die tauchte nämlich unangekündigt, und im Moment des größten Durcheinanders, bei uns zu Hause auf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Wegen meines Geburtstags sind alle meine Geschwister hier, zudem Cousins und Cousinen und alles, was man sich an lärmender Verwandtschaft vorstellen kann. Mamma hat alle Hände voll zu tun. Sie ist sogar noch herrischer als sonst. Franco, einer meiner älteren Brüder, meint, sie sei ein wahrer Despot. Er soll sich mal nur nichts auf solche Fremdewörter und sein Studium einbilden. Mit seinen schwitzenden Füßen hat er noch jede Frau vertrieben, da bringt ihm auch die Streberei nichts. (Ich trage immer vorsorglich Sandalen, damit ich mich nicht für irgendeinen Fußgeruch schämen muss, falls ich der Frau meiner Träume begegne. Man kann ja nie wissen.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ich sollte jetzt aber endlich die Geschichte erzählen, denn es ist schon spät und für morgen hat Mamma bestimmt schon wieder eine Aufgabenliste vorbereitet. Vermutlich muss ich noch mehr machen als sonst, denn nach dem Ereignis heute, hat sie mich in der Mangel ... und zwar für immer.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die Eisverkäuferin kam also vorbei, weil sie die Lieferung besprechen wollte. Ich vergesse übrigens immer ihren Namen, aber ich hab den gestern auch zum ersten Mal gehört. Unglaublich, dass ich sie als Stammkunde immer nur &amp;quot;Die Eisverkäuferin&amp;quot; nenne. Sie ist eigentlich ganz nett und als sie vorbeikam, konnte sie ja nicht ahnen, dass Mamma vom Glück der Eisbestellung gar nichts wusste.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Wenigstens war ich es, der die Tür aufgemacht hat. Bei den ganzen kauzigen Verwandten hätte das peinlich werden können. Ich bin der normalste in der Familie, auch wenn ich den Gast gleich mit Worten überhäuft habe. Du weißt ja, wenn ich nervös bin, rede ich wie ein Wasserfall. Die Eisverkäuferin ist aber nicht dumm und hat gleich erkannte, dass in unserem Haus gerade die Hölle los ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als ich sie dann doch, nach anfänglichem Zögern, zu Mamma in die Küche geführt habe, wäre ich schon wieder fast auf Florentina getreten. Dieses Mal habe ich meine zweijährige Nichte noch rechtzeitig gesehen. (Der Vater des Kindes sollte sich echt besser um sie kümmern, aber wem sag ich das ...)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ein bisschen ungläubig sah die Eisverkäuferin schon aus, als ich ihr erklärte, dass Florentina am liebsten im Dreckwäschekorb (und nie in einem Korb sauberer Wäsche) sitzt. Dort habe ich die Kleine auch gleich hingetragen, denn in der Küche ist sie nicht so gut aufgehoben. Zurzeit ist da sowieso ''niemand'' gut aufgehoben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Mamma Mussolini war sehr nett zu unserem Gast, zu mir allerdings weniger. Sie hat mich wieder einmal angeschrien, nachdem sie das mit der riesigen Bestellung erfahren hat. Mamma hat mich nicht nur bei meinem zweiten Vornamen genannt, (den wohl jeder hassen würde, weil niemand freiwillig &amp;quot;Peppone&amp;quot; heißen möchte), sondern auch den Kochlöffel so schnell aus dem Spaghetti-Soßentopf gezogen, dass alles an der Decke gelandet ist. Ich war schon immer dafür, die Küche Tomatenrot zu streichen, so oft wie da Soßenspritzer landen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Es war ganz klar, dass ich nun gleich in den Keller geschickt wurde, um den Eimer mit der weißen Farbe zu holen. Es war schließlich meine Schuld, wenn Mamma sich aufregte. Dazu muss man sagen, dass wir nicht ganz so viel Geld haben ... Aber so ein Eiswagen an meinem Geburtstag kann uns doch nicht gleich in den Ruin treiben. Das denkt Mamma nämlich. Und dann noch dieser Kommentar: &amp;quot;Solange du kein Geld herzaubern kannst, musst du sparsam sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ich sehe einfach darüber hinweg, denn mit ein paar Schmeicheleien (die mir einfach im Blut liegen) kam ich doch noch zu meiner Eislieferung. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; Das beste geschah aber danach: Ich komme also mit der Farbe wieder in die Küche, (nicht ohne auf dem Weg Florentina eine von Francos Stinkesocken aus dem Mund zu reißen) und beginne die Decke zu streichen. Dafür muss ich immer auf einen Stuhl steigen, denn auch wenn Mamma immer schimpft, dass ich jeden Tag mindestens drei Zentimeter wachse, so groß bin ich dann doch noch nicht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ich war Mamma ziemlich im Weg. Unsere Küche ist klein und es stand wieder mal alles voll. Mamma hatte einen Topf mit kochendem Wasser auf dem Herd, den sie, gerade als ich malerte, woanders hintragen musste.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Und da passierte es: Mamma stieß ausversehen mit dem Rücken gegen meine Beine. Wir gerieten aus dem Gleichgewicht. Ich blickte nach unten und mein Herz blieb fast stehen, als das kochende Wasser aus dem Topf direkt auf Mammas Brust zu schwappen drohte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;In diesem Moment streckte die Eisverkäuferin ihre Hand aus, direkt in das Wasser hinein und noch bevor es Mamma verbrühen konnte, wurde es kalt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Der Dampf verschwand schlagartig. Der Inhalt des Topfes ergoss sich auf Mammas Kleidern und wir hielten alle den Atem an. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Mamma, weil sie sich wunderte, dass das Wasser sich so schnell abgekühlt hatte. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die Eisverkäuferin, weil sie selbst geschockt von ihrer Tat war.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Und ich, Andrea Loredan, weil ich erkannte hatte, dass etwas Mysteriöses auf mich wartete ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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